Archiv für Maria

Salve Regina (Templer-Choral)

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Historie, Kirchenjahr und Bräuche, Kontempltives with tags , , , , , on November 2, 2011 by armeritterschaftaachen

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Auch wenn man sich im 21. Jahrhundert lieber mit Mythen und Legenden der „alten Rittersleut“ beschäftigt, auch wenn fiktive Geschichten à la Dan Brown und Konsorten Hochkunjunktur haben, so weiß kaum jemand, dass so gut wie ALLE Ordensritter glühende Verehrer der heiligsten Gottesmutter Maria waren:

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Patronate

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kirchenjahr und Bräuche, Pressemitteilung with tags , , , , , , , , , , on Juni 27, 2010 by Bruder Berthold

 

Dem Ruf einiger Ordensangehörigen nachzukommen, hat der Hohe Kapitel des Ordens folgendes beschlossen:

Der gesamte Orden, die Großpriorate und die einzelnen Komtureien/Ordenshäuser werden bestimmten Heiligen zugeordnet bzw. deren Patronat unterstellt.

Es versteht sich von selbst, dass angeregt wird, dass sich die Ordensangehörigen mit dem betreffenden Patron beschäftigen, seine/ihre Vita sorgfältig lesen und versucht wird, das Leben und Wirken des Heiligen/Seligen auf das eigene Leben und das Wirken des Ordens an sich umzusetzen. Es verwundert auch nicht, dass es sich bei den betreffenden Heiligen um Bekenner und Ordensleute, Ritter/Streiter und Märtyrer handelt.

Wenn auch die Jungfrau und Gottesmutter Maria keine besondere Erwähnung findet, so soll das nichts bedeuten, denn sie ist es automatisch. Durch IHR demütiges und bedingungsloses „Ja“ dem Engelsboten gegenüber wurde sie nicht nur der Tempel des leibhaftigen Gottes, sie sagt jedem Einzelnen von uns auch mit bestimmten und in mütterlichen Worten: „Was ER Euch sagt, das tut“. Maria ist unsere Patronin, unsere Fürsprecherin, unsere Königin … und die Mutter jedes einzelnen Ordensangehörigen. Immerhin ist SIE es, die uns in unserem Kampfe unterstützt, und immerhin ist SIE es, die dereinst der Schlange den Kopf zertreten wird!

Da sich der Orden nunmehr ganz bestimmten Heiligen anvertraut hat, gewinnt der Feiertag „Allerheiligen“ eine bestimmte Bedeutung, so dass er zu den „Feiertagen“ des Ordens hiermit als eingegliedert betrachtet werden darf.

Patronate des Tempelritterordens der

Armen Ritterschaft Christi

  • Sitz des Großmeisters – Sankt Michael

 

  • Großpriorat Deutschland – Sankt Georg

 

–          Komturei Hamburg – Sankt Bonifazius

–          Komturei Aachen – Sankt Thomas

–          Ordenshaus Bonn/Köln – Sankt Martin

–          Ordenshaus Mainz – Wiesbaden – Sankt Stephan

–          Ordenshaus St. Wendel – Sankt Jeanne d’Arc

–          Ordenshaus Würzburg – Sankt Johannes (d. Täufer)

–          Ordenshaus Mannheim – Sankt Paulus

  • Großpriorat Finnland – Sankt Patrick

–          Ordenshaus Tampere – Sankt Athanasius

  • Großpriorat U.S.A. – Sankt Georg

–          Ordenshaus Denver/Colorado – Sankt Mercurius

*         Großpriorat Thailand – Sankt Paulus

–          Ordenshaus Phetchabun – Sankt Johannes d. Täufer

 

Marsberg, den 27. Juni 2010

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++ F Berthold Möller PCCTSH

Großmeister

 

Veni Creator Spiritus

Posted in Arme Ritter Christi with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Mai 22, 2010 by Bruder Berthold

Komm, Heiliger Geist …

Sehr geehrte Damen und Herren,

verehrte Interessenten und Freunde,

liebe Brüder und Schwestern,

versetzen wir uns mithilfe des Neuen Testaments fast 2000 Jahre zurück:

Maria, die Mutter Jesu, sitzt mit den 11 Aposteln in Jerusalem in einem Versteck. Die heilige Stadt ist nach der Kreuzigung, nach der Auferstehung und nach der Himmelfahrt Jesu immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Die Apostel wissen nicht, was sie mit sich anfangen sollen … ihr Herr, ihr Meister, Ihr Lehrer … ihr Gott hat sie verlassen.

Ich bin bei Euch bis ans Ende der Zeiten“ hatte Jesus ihnen gesagt, bevor er in den Himmel aufgefahren ist. Und nun sitzen sie hier in Jerusalem, einsam, verlassen, ängstlich, nicht wissend, was die Zukunft ihnen bringen wird. Doch von der einen zur anderen Minute kam der Heilige Geist über die Zwölf, sie wurden vom Geist umweht, vom Geist ergriffen. Sie wurden be-Geist-ert, denn mit EINEM Mal verstanden sie ALLES. Jesus von Nazareth WAR tatsächlich mitten unter Ihnen. Die Herabkunft des Heiligen Geistes kann man die Geburtsstunde der Kirche bezeichnen, denn die Apostel gingen hinaus in die Stadt, in die Welt und bekannten sich zu Christus und verkündeten Seine Botschaft. Der Geist Jesu wehte um den ganzen Erdball – bis hinein in unsere Zeit.

Feuer, das ist das Symbol des Heiligen Geistes, Feuer und Flamme. Wenn unsere Einstellung zu Gott jedoch allzu sehr verwässert ist, kann auch das Feuer des Heiligen Geistes nicht viel ausrichten. Und dass der Glaube in Europa ziemlich verwässert ist, darüber gibt es keine Zweifel. Das Feuer des Heiligen Geistes fehlt, es fehlt die Wärme des Feuers, die Wärme des menschlichen Miteinanders. Alles erkaltet, und der Mensch ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht, sein eigenes Wohlergehen, während er desinteressiert zu schaut, dass Kinder in seiner Nachbarschaft hungern, Obdachlosigkeit immer größer wird. Hunger und Not ist nicht nur ein Problem in den entfernteren Zonen unserer Erde ist, sondern auch direkt vor unserer Haustür.

Deutschland hat so viele Schulden wie noch nie, aber die Managergehälter sind im 7-stelligen Bereich. Und selbst wenn sie von der Bildfläche abtreten oder abgetreten werden, bekommen sie noch Millionen als Dank hinterher geschoben. Doch die Durchschnittsfamilie versucht krampfhaft, mit ihrem schwer verdienten Geld bis zum Monatsende zu kommen. Um es einigermaßen zu schaffen, müssen beide Elternteile arbeiten gehen. Das wiederum bringt in gewisser Weise eine Vernachlässigung der Kinder mit sich. Ganz davon abgesehen wissen viele Eltern nicht, was ihre Kinder tun, ob sie in der Schule und nach der Schule überhaupt sicher sind.

Wir haben ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass in unserem Land die (wenigen) Reichen immer reicher werden, während die vielen Armen immer zahlreicher und ärmer werden – ein Teufelskreis – im wahrsten Sinne des Wortes. Uns von der Armen Ritterschaft ist ja nicht nur daran gelegen, all unsere Kräfte aufzubieten, um zu helfen wo wir nur können. Es sei uns aber auch gestattet, den Finger auf die Ursachen des ganzen Schlamassels zu legen, sozusagen den moralischen Zeigefinger. Wir sind keine Wirtschaftsexperten um zu ergründen, woher die Wirtschaftskrise kommt und wie sie überwunden werden kann. Man braucht aber kein Harvard-Professor zu sein um zu erkennen, dass die weltweite wirtschaftliche Katastrophe, die noch viel schlimmer zu werden verspricht als uns vorgegaukelt wird, hausgemacht ist. Aber keine Sorge, liebe Freunde, liebe Schwestern und Brüder, die Manager-Gehälter werden im 7-Stelligen Bereich bleiben. Es wäre doch ZU schade, wenn wir sie im Kreise derer wiederfinden würden, die sich in irgendeiner der vielen Städte, in denen eine „Tafel“ angeboten wird, in einer langen Schlange anstehen sehen würden.

Solche „Tafeln“ gibt es mittlerweile sehr viele, und es ist mein persönlicher Wunsch nicht nur an alle Mitglieder, sondern auch an alle Interessenten und Freunde, sich in ihrer Stadt zu erkundigen, ob es dort eine „Tafel“ gibt, bei denen sie helfen können. Menschen, die am Existenzminimum leben, Obdachlose, mehr und mehr Familien mit Kindern nehmen das Angebot an und lassen sich von den örtlichen „Tafeln“ etwas zu essen geben. Helfen wir mit, wo wir können. Klappern wir Geschäfte und Warenhäuser ab, ob sie etwas für die örtliche „Tafel“ zur Verfügung stellen können – das tun sie in der Regel. Und GEBEN wir den vielen hungrigen Menschen was zu essen – die meisten von ihnen KÖNNEN nichts dafür, dass es ihnen in unserem ach so reichen Land nicht so gut geht.

Es interessiert uns nicht, welche Politiker an der Macht sind und was sie zu tun versprechen – besonders vor den Wahlen – um die Not der Einzelnen zu mildern. Es ist nicht an uns zu politisieren und zu philosophieren, vor allen ist es nicht an uns zu polemisieren. Es ist an uns zu helfen. Und wir helfen mit Freuden auch anderen beim Helfen, wie zum Beispiel einem Verein, den wir mit großer Freude als unseren neuen Partner gewinnen konnten: Die Ritter von der fürstlichen Tischrunde e.V.

Ihr Einsatz ist enorm, ihre Reverenzen sind ausgezeichnet, und in ihrem Schirmherren, Seiner Hoheit Graf Floris Freiherr von Pallandt, haben sie einen Mann von Weltruf als Aushängeschild.

Wir sind stolz, nach dem Kinderhospiz Löwenherz, nach der „Guten Stube“ und all den hervorragenden und vor allem unterstützenswürdigen Vereinen Ihnen/Euch  wiederum einen Verein ans Herz legen zu dürfen, dem mit all uns zur Verfügung stehenden Mitteln geholfen werden muss, denn es handelt sich um mittellose und hungrige Familien in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Helfen Sie UNS zu helfen!

Wenn die Gesellschaft immer kälter und herzloser wird – müssen wir es nicht auch noch werden. Wir KÖNNEN es gar nicht werden, wissen wir unseren Herrn und Erlöser Jesus von Nazareth in unserer Mitte. Wissen wir doch, dass ER uns seinen Geist sendet, auf dass wir von dem Feuer und der Flamme Gottes ergriffen werden, damit wir uns nicht irgendwo ängstlich in irgendeiner Höhle zu verstecken brauchen – sondern um hinaus zu gehen und … CHRIST zu sein: Mit Christus, in Christus und FÜR Christus.

Es ist Christus Jesus, der uns be-GEIST-ern kann für unseren Orden und unsere Arbeit. Lassen wir uns von seinem Geist packen, auf dass WIR begeisternd werden für andere. Das leuchtend rote Kreuz auf unseren Mänteln ist kein Mode-Accessoire, es ist Pflicht und Auftrag, auf DEN hinzuweisen, der uns zusammen geführt hat – im Heiligen Geist.

Ich wünsche Ihnen/Euch allen mitsamt Ihren/Euren Familien ein GEIST-reiches, ein gesegnetes Pfingst-Wochenende, voller Feuer und Flamme von und für Jesus Christus, der immer bei uns ist, bis ans Ende aller Zeiten.

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++ F Berthold Möller PCCTSH

Großmeister

zum Pfingstfest des Jahres 2010

„Was ER Euch sagt, das tut!“

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Templerorden with tags , , , , , , , , , , , , , on Februar 12, 2010 by armeritterschaftaachen

Der hl. Bernhard von Clairvaux, der unseren Orden nicht nur förderte und uns die Regel schenkte, war seinerzeit eine Gestalt, die in jeder Hinsicht Geschichte schrieb. Könige, Fürsten und Päpste vertrauten sich ihm an und legten auf seinen Rat sehr großen Wert.

Er war außerdem ein glühender Verfechter der Kreuzzüge. Alles musste getan werden, dass die heiligen Stätten oder sogar das ganze Heilige Land nicht für immer in die Hände der Ungläubigen fallen würde. Nicht umsonst drängte er die Herrscher Europas und den Papst eindringlich dazu, ins Heilige Land zu ziehen, um das christliche Erbe zu verteidigen.

Die Situation der Orden und Klöster war katastrophal, so dass er Reformen einführte, die den benediktinischen, cluniazensischen Klöstern einen blühenden Auftrieb verschaffte. Am bekanntesten von Ihm ist, dass seine Reformen vor allem der Gotteshäuser weitreichende folgen nach sich zog. Bernhard forderte absolute Schlichtheit. Keine Bilder durften mehr an der Wand hängen, kein Schnickschnack und Firlefanz, so wenig Blumen wie möglich. Das einzige, was der hl Bernharn noch duldete war, dass das Kruzifix in der Kirche hängen durfte – mehr nicht …

… außer EINER Figur, die in der Kirche dargestellt werden durfte: Die allerseligtes Jungfrau und Gottesmutter Maria. Ihr war es als einziger noch vergönnt, eine Kirche bzw. deren Chorraum zu schmücken, ist sie doch die Mutter unseres Erlösers und somit auch die Mutter der Kirche und auch unsere Mutter.

Mit dem folgenden Video, dem „Salve Regina“, dessen Schlusssatz „O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria“ von Berhard von Clairvaux stammen sollen,  erlaube ich mir, folgenden Entschluss bekannt zu geben:

Das Großpiorat Deutschland des Ordens der Armen Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem wird unter den besonderen Schutz der himmlischen Königin gestellt. Unsere zukünftigen Ordensgeistlichen werden unseren Ritterorden ihrem unbeflekten Herzen Weihen.

Es wird hiermit auch allen Mitgliedern des Deutschen Großpriorates, sofern sie der katholischen Konfession angehören, wärmstens anempfohlen, mindestens ein Mal am Tag den Angelus („Der Engel des Herrn“) zu beten. Bedenket: Es war immerhin die Mutter des Jesus von Nazareth, die uns die Worte hinterließ: „Was ER Euch sagt, das tut“.

Sie soll unsere Königin sein, der wir unser ganzes Tun weihen, zum Lob und Ruhme Seines Namens, Der am Holze des Kreuzes Seine Mutter zu unserer Mutter machte.

Sie soll unsere Königin sein, der wir unser Herz zu Füßen legen, auf dass sie uns ihren besonderen Schutz und ihre besondere Fürsprache am himmlichen Thron gewähren wird.

Sie soll unsere Königin sein, so wie sie die Königin der Engel und Mächte, der Heiligen und Seligen, der Apostel, Märtyrer, Jungfrauen, … und die Königin ALLER Ritter ist.

Sei gegrüßt, oh unsere Königin …

Salve, Regina, Mater misericordiae, vita, dulcedo, et spes nostra, salve.

Ad te clamamus, exsules filii Hevae, ad te suspiramus, gementes et flentes in hac lacrimarum valle.

Eia, ergo, advocata nostra, illos tuos misericordes oculus ad nos converte;

et lesum, benedictum fructum ventris tui, nobis post hoc exilium ostende.

O clemens, O pia, O dulcis Virgo Maria.

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Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, uns’re Wonne und uns’re Hoffnung, sei gegrüßt.
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas,
zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, uns’re Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

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Hail, Holy Queen, Mother of Mercy, our life, our sweetness, and our hope.

To Thee do we cry, poor banished children of Eve,

to Thee do we send up our sighs, mourning, and weeping in this valley of tears.

Turn, then, most gracious advocate, Thine eyes of mercy towards us,

and after this our exile. Show unto us the blessed fruit of thy womb, Jesus.

O clement, O loving, O sweet Virgin Mary, pray for us, Holy Mother of God,

that we may be made worthy of the promises of Christ, Amen

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Salut, ô Reine, Mère de Miséricorde, notre vie, notre douceur, et notre espérance, salut.

Vers vous nous élevons nos cris, pauvres exilés, malheureux enfants d’Eve.

Vers vous nous soupirons, gémissant et pleurant dans cette vallée de larmes.

De grâce donc, ô notre Avocate, tournez vers nous vos regards miséricordieux.

Et, après cet exil, montrez-nous Jésus, le fruit béni de vos entrailles.

Ô clémente, ô miséricordieuse, ô douce Vierge Marie