Archive for the Kontempltives Category

Tagesgebet (10. Mai 2012)

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives on Mai 10, 2012 by Bruder Berthold

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Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Freunde,

Nicht jedes Tagesgebet wird hier hochgeladen. Wer das tägliche Tagesgebet jedoch erhalten möchte, kann uns sehr gerne eine Mail schicken, und wir fügen Ihre Mail-Adresse sehr gerne in unseren Mail-Verteiler ein, so dass Sie nicht nur das Tagesgebet, sondern ALLE Mitteilungen des OPMC informiert werden.

Wir möchten in diesem Zusammenhang erlauben, Ihnen das Tagesgebet des heutigen Donnerstag, 10. Mai, ans Herz zu legen.

Es ist von unserem Bruder + Marcel, Großprior des OPMC von Deutschland:

Warum toben die Heiden? Was schmieden die Völker nichtige Pläne?
Die Könige der Erde erheben sich, es haben sich verschworen die Großen
gegen den HERRN und seinen Gesalbten:
Lasst uns ihre Fesseln zersprengen, werfen wir ab ihre Stricke!
Der in den Himmel wohnt, er lacht;
Psalm 2,1-4a

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Freunde des Ordens der Tempelritter,

ich will nichts beschönigen: Grausam geht es zu, in dieser Welt!
Überall herrscht Mord und Totschlag! Unmoral greift um sich, Sitte und Anstand sind schon fast verloren.
Wenn wir an unsere Geschwister in Christus in aller Welt denken, kommen uns die Tränen, wir gehen auf die Kniee und flehen um Beistand und Standhaftigkeit.

Weltweit erleben wir, wie sich einzelne Menschen, Regierungen, ganze Völker gegen Gott und Jesus Christus stellen, versuchen, die Bibel als verlogen, Vvraltet, verfälscht, als Mythos des mittelalterlichen und unaufgeklärten Aberglaubens zu verwerfen.

Man errichtet einen zeitgemäßen „Humanismus“, der den Menschenrechten „gerecht“ wird, aber eigentlich nur das fortsetzt, was ein anderer Wahnsinniger vor etwas mehr als 70 Jahren begonnen hat: lebenswertes und lebensunwertes Leben…
Ja, man könnte schon verzweifeln …. aber …

JA, hier folgt ein großes ABER!
Psalm 2 scheint direkt in UNSERE Zeit hineinzusprechen. Wie aber geht denn diese Prophezeiung weiter? DER IN DEN HIMMELN WOHNT, ER LACHT;
Liebe Geschwister, verzweifeln wir nicht!!!
In Christus ist uns doch ALLE Vollmacht gegeben! Heben wir unsere Häupter, straffen wir unsere Schultern und greifen wir wieder nach dem Schwert! Nach dem Schwert des Geistes, dem Heiligen Worte Gottes, der Bibel!
Ergreifen wir den Schild des Glaubens!!! Gott ist mit denen , die Glauben!
Glauben wir an unseren König Jesus Christus! Glauben wir an UNSEREN SIEG!
Schreiten wir wieder mutig voran, wie unsere Glaubensväter in den vergangenen Jahrhunderten!
Brüder und Schwestern, wir haben nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen!!!

Bleiben wir nicht länger mutlos sitzen! Handeln wir doch mit den Pfunden, die uns anvertraut wurden, und geben wir sie unserem Herrn doppelt, drei-, ja vierfach zurück!

Hören wir auf, zu schimpfen, zu fluchen, zu verbittern! Öffnen wir unsere Herzen wieder der unbesiegbaren Liebe Gottes, auf das DIESE Liebe auch auf andere abfärben möge!  Mögen wir doch wie der sprichwörtliche Senfsamen sein, der sich, einmal irgendwo aufgegangen, unaufhaltsam vermehrt. Der wie „eine Pest“, alles überwuchert, sich vermehrt und scheinbar nicht zu stoppen ist.
Mit den Worten des Heiligen Paulus fordere ich euch auf: Wie sollen sie an den Glauben, von dem sie nichts gehört haben? Ich wünsche aber, daß ihr klug seid im Guten, geschieden vom Bösen. Der Gott des Friedens aber wird den Satan bald unter euren Füßen zermalmen! (Römer 10,14b + 16,19b-20a)

Lasst uns beten

In Jubel, Herr, wie dich erheben
ob deiner Zeugen Herrlichkeit
die sich mit ihrem ganzen Leben
dir treu bis in den Tod geweiht.
Du warst ihr Glaube, Jesu Christ,
du warst ihr Glaube und ihr höchstes Gut.
Um deinetwillen gaben sie ihr Blut.

Ihr Leben haben sie verloren,
zur Erde fiel es samengleich;
aus ihrem Blute sind geboren
die neuen Zeugen für dein Reich.
Wie lautres Gold sind sie geprüft,
wie lautres Gold nahm sie der Herr zu sich
als ein vollkommen Opfer ewiglich.

O selig, die den Kampf vollendet,
die widerstanden bis zum Tod.
Ihr Trauern hat der Herr gewendet,
des Lebens Kron er ihnen bot.
Mit ihrem Herrn, den sie geliebt,
mit ihrem Herrn, dem sie gefolgt im Leid,
stehn sie als Sieger in der Herrlichkeit.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

Einen gesegneten Donnerstag!

✠nnDnn✠

Frater +Marcel

Groß-Prior von Deutschland

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Oh Jerusalem, Jerusalem ..

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Zitat des Tages with tags on März 29, 2012 by armeritterschaftaachen

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Oh Jerusalem, Jerusalem …

Schwer wird unser Herz, wenn wir – ab dem kommenden Palm-Sonntag – der Ereignisse gedenken, die sich in der heiligen Stadt Jerusalem zutragen haben.

Wie ein König, wie der König der Juden, wie der König der Könige, zieht Jesus von Nazareth am Sonntag – gepriesen, gefeiert und bejubelt – in die Stadt ein, einzig und alleine, um vom Volk verspottet, verhöhnt und verraten zu werden, um für das Volk gefoltert zu werden, zu leiden und am Holze des Kreuzes einen blutigen, schmach- und qualvollen Tod zu erleiden …

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Du heilige Stadt, die Du den glorreichen Einzug Gottes in Deine Mauern feiern, die Du den den Opfertod Christi beweinen, die Du den heiligsten Leichnam des Menschensohnes begraben durftest – gedenke Deiner Dich liebenden Kinder.

Du heilige Stadt, die Du Zeugin der Auferstehung des Gottessohnes sein durftest, gedenke Deines Dich liebenden und tröstenden Gottes.

Du heilige Stadt, in der sich der Heilige Geist nieder ließ, um die Jungfrau und die ängstlich zurück gezogenen und sich versteckenden Apostel für die Wahrheit zu be-„geist“-ern, gedenke Deiner heiligen Sendung als Stadt des Friedens und der Versöhnung.

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Während Dein Name „Frieden“ bedeutet, so bedeutet sie für unseren Orden nur Sehnsucht. Denn Du, Jerusalem, die heiligste Stadt, Du von Gott meist geliebte, Du von den Menschen meist umkämpfte Stadt bist unsere Heimat, unsere Vaterstadt, unsere Wiege. An Deiner Mutterbrust haben wir uns genährt, sind wir groß, mutig und stark geworden … und nun sind wir müde, erschöpfte und traurige Verbannte …

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Unser Ritter-Herz bleibt aber auf ewig dort, wo noch die allerletzten Grundmauern des Tempels Salomons stehen. Unser Herz wird ewig Dein sein, und Du wirst immer in unserem Herzen sein. Denn Du bist unsere Mutter, die unseren Vorfahren Heimat und Auftrag gab.

Und wenn Du uns rufst, oh heiliges Jerusalem, um Dir Schutz und Schild zu sein, so werden wir zu Dir pilgern, mit starkem Arm, mit frohem Mut und mit dem glänzenden Schwert in der Hand. Denn Du, Jerusalem, bist die letzte und einzige Zeugin des Leidens und Sterbens und der glorreichen Auferstehung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Vergiss uns nicht, so wie auch WIR unserer Mutter, unserer Heimat, unseres Himmels nie werden vergessen können.

DEIN Name, oh Jerusalem, ist der Stein gewordene Lobpreis Gottes, Dem alle Ehre dargebracht werde bis zum Untergang der Welt.

– nnDnn –

 

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Zur Investitur (15. Januar 2012)

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, Templerorden on Januar 15, 2012 by Bruder Berthold

Liebe Schwestern und Brüder in Christo,

Leben heißt für den Menschen: wachsen und reifen, und immer wieder: lernen.

Man ist so lange ein lebendiger Mensch, als man bereit ist, es zu werden. Und der ist ein Christ, der weiß, dass er es erst werden muss, jeder mit der besonderen Gabe und Berufung, die er empfangen hat. Das Große wäre, jeden Tag und jede Stunde zu wissen: Hier ist mein Weg, hier meine Aufgabe, hier begegnet mir Christus. Last uns nun diesen Weg beschreiten den du Herr für uns vorgesehen hast.

„Herr, himmlischer Vater:  durch deine ewige Liebe, die dich neigt zu der menschlichen Natur: neige dich in mich!
Herr Jesus Christus: durch die Treue, in der du dein Werk vollbracht hast deinem Vater zu Lob und Ehren: wirke in mir deines Vaters Lob vollkommen!
Herr Jesus Christus: durch deiner Mutter Ehre und deines Todes Kraft: töte in mir alles Ungöttliche, und pflanze in mir dein göttliches Bild zu deinem Lob!“

Unten findet ihr die Worte, die ich heute vor dem feierlichen Investiturgottesdienst in der Kalvarienkapelle zu der anwesenden Gemeinde gesprochen habe. Ich möchte mich noch einmal recht herzlich bei Euch bedanken für den sehr erfolgreichen Generalkonvent.

Brüderliche Grüße,

+nnDnn+

Fr.‡ Berthold

Kalvarienkapelle, hoch über der Stadt Marsberg gelegen

Rede des Großmeisters Bruder ‡ Berthold
zur Eröffnung des Investiturgottesdiestes
Sonntag, 15. Januar 2012, Kalvarienkappelle Marsberg

Sehr verehrter Primas, lieber Dr. Schmidt,
meine lieben Schwestern, liebe Brüder,
meine lieben Freunde,

ich freue mich über alle Maßen, dass Ihr alle hier nach Marsberg gekommen seid, um gemeinsam – in geschwisterlicher Eintracht – einen großen Schritt in Richtung ZUKUNFT unseres Ordens zu beschreiten.

Der gestrige Generalkonvent hat mir persönlich – nach einer langen Zeit der Demütigung, der Enttäuschung und der grenzenlosen Unzufriedenheit – das Herz geöffnet. Der Generalkonvent hat mir wieder Vertrauen geschenkt in die Zukunft. Er hat mir Mut gegeben, einen endgültigen Schlussstrich unter dem Vergangenen zu ziehen, und all dem, was geschehen und was NICHT geschehen ist, ein für alle Mal ein Ende zu machen.

Der gestrige Generalkonvent hat mich in neue, junge, frische Gesichter schauen lassen, deren Augen beseelt sind von dem tiefen Willen, einer Gemeinschaft anzugehören, die mit Herz und Verstand, die mit Hand und Fuß, die mit Liebe und gegenseitigem Vertrauen in eine geschwisterliche Zukunft schreiten wollen. Eine Zukunft, die geprägt sein wird von ritterlicher Tradition, von Selbstbewusstsein und Hingabe an den Willen dessen, der uns gerufen hat, SEINE Ritter, die „Armen Ritter Christi“, zu werden.

Der gestrige Generalkonvent war für mich ein Musterbeispiel an Brüderlichkeit, an Respekt, an Offenheit und Toleranz; ich bin außerordentlich stolz auf jeden einzelnen von Euch, – ich bin stolz auf unseren Orden, der – wie ein Fels in der Brandung – allen Widrigkeiten getrotzt hat, um nur NOCH gestärkter und zuversichtlicher in die Zukunft zu schauen.

Der gestrige Generalkonvent, meine lieben Schwestern und Brüder, hat aus seinen Reihen drei Brüder auserwählt, die am heutigen Tag als Abschluss und Krönung des Generalkonventes die feierliche Investitur erhalten sollen. Diesen Auftrag des Generalkonventes nehme ich mit Demut, mit Stolz und mit übergroßer Freude wahr, weil diese Entscheidung auch mit meinen Wünschen übereinstimmt. Und auch wenn aufgrund terminlicher Engpässe Seine Eminenz, der hochwürdigste Herr Erzbischof Dr. Schmidt, sich außerstande sieht, mit uns einen ausführlicheren Gottesdienst zur Erbauung unserer Seelen zu zelebrieren, weil er weitere Termine am Nachmittag wahr nehmen muss, so danken wir Seiner Eminenz aus tiefstem Herzen, dass er gemeinsam mit uns diesen für einen Ritterorden bedeutenden Akt der feierlichen Investitur und der Ritterbenediktion vor nimmt. Es bedeutet uns SEHR viel, dass Sie, verehrter Primas, mit uns gemeinsam als geistliches Oberhaupt unseres Ordens die Tiefschläge der Vergangenheit überwinden helfen, um aus der Erfahrung zu lernen und mit besserem Wissen UND Gewissen in eine neue Zukunft starten – dafür danken wir Ihnen sehr.

Meine sehr verehrten, meine lieben Brüder, die Ihr nun wenige Minuten vor der feierlichen Investitur steht, ich möchte Euch fragen, ob Ihr den letzten Abend und die letzte Nacht der Tradition gemäß in Gebet, in Betrachtung und in reiflicher Überlegung verbracht habt? Habt Ihr Euch mit Eurem Kopf und mit Eurem Herzen entschieden, vom jetzigen Zeitpunkt aus bis zu Eurem Lebensende ein „Armer Ritter Christi“ zu sein? Habt Ihr Euch über die Konsequenzen Gedanken gemacht? Ihr seid, wenn ich jedem einzelnen von Euch den feierlichen Ritterschlag erteilt haben werde, vollständige Entscheidungsträger, Beauftragte des Ordens, Botschafter unserer Traditionen, unserer Prinzipien und Botschafter unserer ritterlichen Tugenden. Ihr werdet nun Botschafter der Tempelritter – der Tempelritter des 21. Jahrhunderts und vor allem derer, die sich im Jahre 1118 in Jerusalem zusammengefunden haben und vor dem König Balduin auf die Knie gegangen sind, um von nun an als eine EINHEIT hinauszugehen mit dem leuchtend roten, für alle Welt sichtbaren Kreuz auf der Brust.

Das Kreuz ist – so wie Jesus selbst vorausgesagt hat – zum Ärgernis für die Welt geworden. Das Kreuz, das das Symbol der Freiheit und der Erlösung ist, ist zum Zeichen der Demütigung, der Schmach und der Verfolgung geworden – und doch ist es das EINENDE Zeichen aller christlicher Ritterbünde auf der Welt. Das Kreuz ist das Symbol des Todes Christi – und nur DURCH sein schmachvolles Leiden und DURCH sein unsagbar schmerzlichen Tod hat er uns losgekauft von allen Ketten der Gefangenschaft.

Und auch wenn ein Beitritt in einen Ritterorden für viele Zeitgenossen wie eine Art Gefangenschaft scheint, weil sich die Ordensangehörigen in Demut und Bescheidenheit dem Willen des Vorgesetzten in unbedingtem Gehorsam unterwerfen lernen müssen, so ist es alles andere als eine Gefangenschaft oder ein BOOTCAMP, wo der Wille des einzelnen Individuums gebrochen werden soll. Die Mitgliedschaft in einem Ritterorden ist freiwillig – aber mit dem Schritt zum Ritterschlag eine Entscheidung, zu der man bis zu seinem Lebensende STEHEN muss, eine Entscheidung, die man mit seinem Gewissen bis zu seinem Lebensende verantworten muss.

Dass dieses Gewissen aber ein reines und das Herz ein lauteres sein soll, symbolisieren die Kerze und die weißen Handschuhe, die Ihr nachher erhalten werdet. Aber auch der Mantel, den Ihr Euch umhängen werdet, dient nicht nur der Wärme und als gemeinsames Erkennungszeichen aller Tempelritter auf dem Erdenrund … der weiße Mantel bedeutet die Reinheit des Geistes und des Gewissens, die uns gestattet, die unsagbare Bürde mit dem nun beginnenden Leben als Ritter, auf unsere Schultern zu laden. Und es wird sehr viel werden, was Ihr Euch mit dem Mantel auf die Schultern laden werdet, das kann ich Euch versprechen: Sei es das Unverständnis der Umwelt, die Intoleranz der dem Relativismus verfallenen Zeitgenossen, den Spott und die Häme derjenigen, die Tradition als einem Schritt in die Vergangenheit betrachten, obwohl die Tradition – wie wir alle wissen – das Fundament ist, auf dem eine Zukunft in geordneten Verhältnissen gewährleistet ist. Die Tradition ist das bedingungslose Bekenntnis zu Werten, die unseren Vorvätern wichtig waren. Sie waren so wichtig, dass sie es wert waren, bis in unsere Zeit hinein getragen zu werden, auf dass WIR – unseren Vorvätern folgend – sie an die nächsten Generationen weiter geben sollen.

Es sind vor allem Werte, die sich aus den ritterlichen Prinzipien und Tugenden heraus kristallisieren – die wir alle SEHR WOHL kennen und über alles schätzen. Es sind Werte, die uns im Hier und Heute veranlassen, das Kreuz auf die Schulter und das Schwert in die Hand zu nehmen, um gemeinsam aufzustehen, gegen die Ungerechtigkeit, die Unwahrheit und die immer unsozialer werdende Gesellschaft zu kämpfen.

Und gerade DIESES Erkennen, dass irgend etwas „FAUL ist im Staate Dänemark“, dass die Verkündigung der christlichen Botschaft immer mehr eingedämmt wird um Platz zu schaffen für eine Kultur des Todes, hat uns zusammen kommen lassen, um eines Geistes und eines Sinnes Partei zu ergreifen für Christus, der Kranke geheilt, der Weinende getröstet, der Hungernde gespeist … und der sogar Tote wieder auferweckt hat.

UNS Armen Rittern Christi wird es mit größter Wahrscheinlichkeit versagt bleiben, WUNDER zu wirken, aber seinem Beispiel zu folgen hat mit Wundern nichts zu tun, denn es ist KEIN Wunder, einem Hungernden ein Stück Brot zu geben, Es ist KEIN Wunder, einem Ratlosen Rat zu geben. Es hat mit WUNDER nichts zu tun, wenn ich einem Trauernden Trost und Mitgefühl schenke. Es hat auch NICHTS mit Wunder zu tun, wenn ich ALLES versuche dran zu setzen, jemanden davon zu überzeugen, dass er oder sie das werdende Leben NICHT dem Tode Preis gibt.

„Du sollst Gott über alles lieben – und Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst“ – sind Worte, die zu Jesu Zeiten vielleicht Staunen und Verwunderung ausgelöst haben – UNS sollte es nach fast 2000 Jahren nur EINES sein: Eine Selbstverständlichkeit! Denn wenn ich dem Menschen versuche zu helfen, OHNE von der Liebe zu Gott getrieben zu werden, dann kann die Nächstenliebe keine wahre sein.

Meine Lieben Brüder: Dass IHR heute die feierliche Investitur erhaltet, ist ALLES andere als eine Selbstverständlichkeit: es ist eine Gnade. Wer auch IMMER danach trachtet, lieber gestern als morgen zum Ritter geschlagen oder zur Dame erhoben zu werden, ist unserer nicht würdig – das lasst mich bitte mit aller Deutlichkeit sagen.

Wer auch immer nach Höherem, nach Ruhm und Ansehen trachtet, der zeigt, dass er oder sie meilenweit von der Botschaft der heiligen Schrift entfernt ist. Wer auch immer danach trachtet, möglichst viele Urkunden und Auszeichnungen zu erhalten, wer Titel und Ehrenbekundungen sammelt wie andere Briefmarken, dem halten wir den Spiegel der Selbstsucht, der Hoffart und der Gottesferne vor Augen, auf dass ER oder SIE erkenne, dass Titel, Auszeichnungen und Lob nur DANN Freude bereiten, wenn sie mit reinem Gewissen und mit lauterem Herzen, wenn sie mit Ehre und mit Tugendhaftigkeit, wenn sie mit Aufrichtigkeit und tadellosen Ansinnen erworben wurden.

Ihr, meine lieben Brüder, habt vom Hohen Generalkonvent die Erlaubnis erhalten, heute die feierliche Investitur zu erhalten – dazu gratuliere und beglückwünsche ich Euch aufs Herzlichste. Und wenn wir heute die feierliche Zeremonie beendet haben werden, dann gebe ich Euch EINEN wichtigen Rat mit auf den Weg: Hütet Euch davor, den Ritterschlag als etwas zu betrachten, was Euch von Rechts wegen, oder weil Ihr schon SO vieles geleistet habt, zu steht. NEIN!!!

Es verhält sich gerade so, dass IHR mit dem heutigen Tag Eure Leistungen unter Beweis stellen müsst, denn nun werdet Ihr zur Verantwortung gezogen, in SEINE Nachfolge zu treten. Ihr müsst von nun an ein leuchtendes Vorbild sein für Eure Brüder und Schwestern, die noch Knappe oder Novizen sind. Ihr müsst ein Beispiel und ein Segen sein, für die, die Eurer Hilfe, Eurer Anteilnahme, Eures Mutes, Eurer Standhaftigkeit und Eurer unverbrüchlichen Treue am meisten bedürfen.

Dazu werdet Ihr von mir, Eurem Ordensoberen, den Ritterschlag erhalten, und Seine Eminenz wird Euch seinen Segen erteilen, auf dass der Weg, den Ihr von nun an beschreiten werdet, ein Weg sein wird, der zwar steil, steinig und SEHR kurvenreich ist, der aber mit tiefem Gottvertrauen und mit den ritterlichen Tugenden in seinem Herzen eingebrannt sehr leicht beschritten werden kann, denn der Ritterschlag soll Euch – verbunden mit dem Segen des Primas – Stärke und Halt, Mut und Kraft, Tapferkeit und Feuer des Herzens schenken.

So bitte ich nun die Novizen und Knappen zum Altar des Herrn. (… die Gemeinde zieht feierlich in die Kalvarienkapelle ein …)

+ nnDnn+

Salve Regina (Templer-Choral)

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Historie, Kirchenjahr und Bräuche, Kontempltives with tags , , , , , on November 2, 2011 by armeritterschaftaachen

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Auch wenn man sich im 21. Jahrhundert lieber mit Mythen und Legenden der „alten Rittersleut“ beschäftigt, auch wenn fiktive Geschichten à la Dan Brown und Konsorten Hochkunjunktur haben, so weiß kaum jemand, dass so gut wie ALLE Ordensritter glühende Verehrer der heiligsten Gottesmutter Maria waren:

nnDnn

 

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Kirchliche Bekanntmachung

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Historie, Kirchenjahr und Bräuche, Kontempltives, NEWS, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, Templerorden on April 6, 2011 by Bruder Berthold

01. April 2011 Kirchliche Bekanntmachung

Die Christian Missionary Anglican Communion (CMAC) Europe unter ihrem Primas Dr. ++Muhammad Schmidt gibt bekannt, dass der Orden ARME RITTER CHRISTI VOM TEMPEL SALOMONS ZU JERUSALEM (Ordo Pauperi Milites Christi De Templo Salomonicis Hierosalemilanis) unter seinem Großmeister Fr. ++Berthold Möller mit Sitz in Marsberg, Deutschland, mit Wirkung vom 28. März 2011 von der CMAC Europe anerkannt und der gegenwärtig rechtmäßig amtierende Großmeister in seinem Amt bestätigt wurde. Wir wünschen dem Orden für sein religiöses und karitatives Wirken Gottes reichen Segen!

 

„Es ist Zeit“ (Zum Fernsehprogramm im 21. Jhdt.)

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Fernsehen - Programmvorschau, Kirchenjahr und Bräuche, Kontempltives, Pressemitteilung on November 22, 2010 by armeritterschaftaachen

Es ist Zeit

Rundbrief der „Initiative: Fundamentales Christentum

zur Auseinandersetzung mit der Gesellschaft des Antichristen

von Axel Kresser

(mit Tagesgruß/-Gebet der Armen Ritterschaft Christi)

 

Es ist Zeit sich der Gesellschaft des Antichristen im Namen Jesu zu stellen!

Kennen Sie oder kennst du den Kinderkanal „KiKa“, Gemeinschaftsprogramm von ARD und ZDF?

Was machen die Schulkinder nach der Schule, wenn sie sich nicht div. Computerspielen hingeben oder gar auf der Straße spielen? Sie schalten den Fernseher ein.

Da gibt es „coole Sender“: RTL, RTL2, Sat1, Pro7, Kabel1 , … usw. Was zeigen diese „coolen Sender“? Kloakenfernsehen, Totalverblödung und Pseudopsycho. Kein Wunder das nach der Schule, die Totalverdummung und das Wecken niederster Instinkte menschlicher Ausschweifungen so tief sitzen. Fast ist diesen Fernsehsendern ihrer Sendestuhlgänge verzeihlich. Diese Sender sind neben NTV, N’24 Privatsender; gehören internationalen antichristlichen – privaten Medienkonzern. Das Einlullen, Fälschen, Täuschen und Lügen gehört zu ihren Verdummungsprogrammen. Einige Zuschauer habe das sogar begriffen; aber sie sehen diese Programme trotzdem gern, weil da gelacht werden kann und von eigenen handfesten Problemen abgelenkt wird. Mit Brot und Spielen lenkte man schon im antiken Rom die Römer ab. Sonst wären die Römer auf die Gedanken gekommen und hätten ihre herrschenden Parasiten verjagt. Was diese Privatsender bieten, sind Brot und Spiele.

Aber Brot und Spiele bieten auch die staatlichen Sender: ARD mit dem ersten sowie den dritten Programmen und das ZDF.

Am Wochenende zum Ewigkeitssonntag schaute ich mir das Programm zur besten Kindersendezeit von dem ARD/ZDF- Gemeinschaftsprogramm: „KiKa“, an.

So konnten die sehr jungen Fernsehzuschauer eine „wichtige Botschaft“ vernehmen: Die „größte Mitteilung, dass es Gott nicht gibt.“ Der Held dieser Sendung war Charles Darwin. Die wichtige Botschaft der Sendung hieß, Charles Darwin widerlegte dank der Wissenschaft die Bibel. Fazit: Gott gibt es nicht und das mit Jesus ist damit großer Quatsch. Wäre diese Sendung bei den allgemeinen Verblödungsprogrammen der Privatsender gelaufen, hätte mich das nicht verwundert. Doch „KiKa“ gilt als staatlich rechtliches Unterhaltungs-, Bildungs- und Aufklärungsprogramm  von ARD und ZDF. Viele Kinder katholischer, evangelischer und ev. freikirchlicher Eltern sehen auch diese Programme. Eigentlich stellen Christen entsprechend kirchlicher Karteikarten eine große Bevölkerungsmehrheit in Deutschland. Doch Elternproteste sind nicht zu erwarten, denn die Kirchen gehen mit gewohnter Gelassenheit darüber hinweg.

Mein islamisch fundamentalistischer Gegenpart verbot seinen Kindern grundsätzlich, sich diese Sender einzuschalten. Er erklärt es damit: Diese Sender stehen gegen den Koran und damit gegen Allah. In den Moscheen predigt man offen gegen diese gottlose Gesellschaft und ihrer Sender.

Würden sich  Privatsender wagen, offen Mohammed zu besudeln und damit den muslimischen Allah beschmutzen, gäbe es heftige Proteste. Aber sie wundern sich, dass ausgerechnet immer zu christlichen Gedenkzeiten- und Festen antichristliche Sendungen produziert werden. Muslime schütteln über die Christen ihre Köpfe, weil diese Leute, umrahmt von ihren großen Kirchen, schweigen.

Doch auch unter den Christen befinden sich einige christlich  Fundamentale, die nicht schweigen, sondern gegen diesen gesellschaftlichen – antichristlichen Ungeist aufstehen. Für uns ist das Heilige Evangelium Jesu HEILIG, das Neue Testament Gottes, und wir kämpfen mit dieser Heiligen Schrift gegen diesen Zeitgeist, der in verweltlichten Kirchen Einzug nahm. Deshalb werden christlich Fundamentale aus ihren Gemeinden ausgeschlossen. Deshalb akzeptieren solche Kirchen antichristliche Sendungen; deshalb regte sich 2006 kein Protest als in einer Mozartaufführung in Berlin u. a. der enthauptete Jesus gezeigt werden sollte. Vor laufender ARD- Kamera zur Schau gestellt wurde 2007 das öffentliche Verbrennen der Bibel. Ein paar Katholiken und Freikirchliche protestierten. Die Kirchen schwiegen.

Als die Entwürfe für den „BRD- Personalausweis“ mit den für Christen und Satanisten bekannten Symbolen des Antichristen vorgelegt wurden, was habe diese Kirchen da getan? Geschwiegen! Satanisten jubelten! Dieser „BRD- Personalsausweis“ signalisiert(e), mit dieser BRD herrscht jetzt offiziell der Antichrist über Deutschland. Auf dem neuen PA gibt es US-amerikanische Neuheiten; nun dafür nicht mehr mit antichristlicher Symbolik.  Der „BRD- Personalausweis“ hat seinen Zweck für die antichristlichen Gesellschaft dieser Welt auch in Deutschland erfüllt. Satanisten haben die Macht im ganzen „Westen“ erobert. Parlamentarier und Regierungen aller Richtungen handeln im Auftrag des Antichristen.

Wenn im „Superwahljahr 2011“ Deutsche an die Wahlurnen gerufen werden, dann nur, um immer wieder dieses antichristliche System und ihren eigenen Untergang zu legitimieren. Niedlich gestaltete Sendungen, z. B. über Charles Darwin als den Widerleger Gottes, sollen nunmehr die kleinen, vielleicht noch reinen Seelen unserer Jüngsten verseuchen. Es sind gerade diese Generationen, die das bewusste Versagen der Erwachsenengenerationen „ausbaden“ müssen. Von den verweltlichten,  am staatlichen Steuersystem gebundenen Kirchen, ist kaum Widerstand zu erwarten. Der Heilige Vater in Rom, die Patriarchen der Ostkirchen und evangelischen Bischöfe müssten Christen in Deutschland aufrufen, aus Protest GEZ- Zahlungen, ARD/ZDF abzumelden und das antichristliche BRD- Gesellschaftssystem, siehe „BRD-Personalausweis“, nicht mehr mit ihren Stimmen zu legitimieren! Damit würden sie Gesicht zeigen und Zeichen für die ganze Welt setzen, die zur weltweiten Buße motivierten.

Dazu jedoch ruft meine Initiative: Fundamentales Christentum alle christlich Gläubigen auf!

Nicht am kommenden Sonntag beginnt die Adventzeit; sondern wir haben unser ganzes Leben und Handeln im Advent zu führen. So wie der radikale Weltniedergang sich abzeichnet, ist es Gewiss, dass der wahre Weltherrscher, Jesus Christus, kommt und diese Welt radikal von allem antichristlichen Unrat und ihren großen weltweiten Anhängerschaften reinigt.

Darum darf es für wahre Christen keine kirchlich gesellschaftlichen Kompromisse mehr geben! Jesus ist kompromisslos gegen die satanisch verführte und verführbare Welt mit Gottes Vollmacht ausgestattet und fordert diese Kompromisslosigkeit von seinen treuen Geschwistern, den Kindern Gottes und wahren Volkes unseres Himmlischen Vaters. AMEN!

Axel Kresser

Initiative: Fundamentales Christentum


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Tagesgebet der PCCTSH

 

Liebe Schwestern und Brüder in Christi,

 

Die Verehrung der hl. Jungfrau und Märtyrin Cäcilia wird ausdrücklich erst im 6. Jahrhundert bezeugt: bei der Feier am 22. November 545 in der Titelkirche S. Cecilia wurde Papst Vigilius gefangen genommen. Diese Kirche stammt aus dem (4. oder) 5. Jahrhundert; Cäcilia war vermutlich die Stifterin. Die Legende von der vornehmen Römerin Cäcilia, die mit Valerian, dem Heiden, der um ihre Hand angehalten hatte, und dessen Bruder Tiburtius wegen ihres Glaubens enthauptet wurde, ist gegen 500 entstanden

Lasst uns nun Beten.

 

Großer Gott,

du hast uns geschaffen,

damit wir dich loben und preisen.

Erhöre auf die Fürsprache der heiligen Cäcilia unser Gebet

und lass uns mit Freude und Hingabe

dein Lob verkünden.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

Ich wünsche euch einen gesegneten Montag und einen guten Start in die neue Woche.

Herzlichen Brüderlichen Gruß

NNDNN

+++ F Berthold

Mater misericordiae

Posted in Arme Ritter Christi, Kirchenjahr und Bräuche, Kontempltives on Oktober 14, 2010 by armeritterschaftaachen

 

Mutter der Barmherzigkeit,

dein Sohn hat uns berufen,

so zu werden wie Er selbst:

Licht der Welt und Salz der Erde.

 

Hilf uns

mit deiner mächtigen Fürsprache,

dass wir dieser erhabenen Berufung nie untreu werden,

dass wir unserem Egoismus nicht nachgeben,

noch den Schmeicheleien der Welt

und den Verlockungen des Bösen.

 

Bewahre uns mit deiner Reinheit,

beschütze uns mit deiner Demut

und umfange uns mit deiner mütterlichen Liebe,

die sich in vielen Seelen widerspiegelt,

die dir geweiht sind

und uns zu echten Müttern im Geiste geworden sind.

 

Mutter der Kirche,

wir Priester wollen Hirten sein,

die nicht sich selbst weiden,

sondern sich Gott hingeben für die Brüder und Schwestern

und darin ihre Erfüllung und ihr Glück finden.

Nicht nur mit Worten, sondern mit unserem Leben

wollen wir demütig

Tag für Tag unser „Hier bin ich

sagen.

 

Von dir geführt,

wollen wir Apostel

der Göttlichen Barmherzigkeit sein

und voll Freude jeden Tag

das heilige Opfer des Altares feiern

und allen, die darum bitten,

das Sakrament der Versöhnung spenden.

 

 

Gebet von Papst Benedikt XVI.
Dreifaltigkeitskirche Fatima
12. Mai 2010

aus: Eine Minute mit Maria