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Interessanter Aufruf zum „Kreuzzug“

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, NEWS, Pressemitteilung with tags , , , , , , , , , , , , , on März 26, 2012 by Bruder Berthold

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Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Freunde,

Heute erhielten wir über unsere Internetpräsenz eine Mail von einem – wie sich der Verein selbst nennt – „Kreuzritterorden“. Diese Gruppierung, von der wir leider nichts Näheres wissen, ist uns – verständlicherweise – aufgrund ihres Namens schon auf verschiedenen Internetplattformen aufgefallen. Dass wir uns aber nicht eingehender mit ihnen beschäftigt haben, wird sich im Folgenden erschließen. Dass wir aber hiermit uns doch dazu entschlossen haben, unsere Gedanken zu diesem speziellen „Kreuzritterorden“ zu machen, liegt eben in der Tatsache, dass wir davon ausgehen, dass sie bei den verschiedensten Ritterorden für ihr „Anliegen“ werben, so wie sie es ja auch bei uns heute Morgen getan haben.

Bitte gestatten Sie uns, ihnen aus der Willkommensseite der Internetpräsenz des „Kreuzritterordens“ zu zitieren (wobei wir die orthographischen und grammatikalischen Fehler der Authentizität Halber übernehmen):

Im Mittelalter hat die Kirche durch, Sklaverei, Leibeigenschaft, Ablasshandel, Inquisition und Hexenverbrennung, Urkundenfälschung und Erbschleicherei, ein Vermögen rechtswidrig und aus Gier zusammen geraubt. Unsere Vorfahren waren die Leittragenden und die beraubten. Noch heute fließen jährlich 15 Milliarden an Steuern der Kirche zu. Das Gesamtvermögen der Kirche wird auf 500 Milliarden bis zu 1 Billionen geschätzt. Wir fordern dieses unrechtmäßig erworbene Vermögen zurück, um die Armut der Kinder in unserm Land durch ordentliche Bildung, kostenfreie Studien und Arbeitsplätze für alle zu schaffen. Daher wollen wir in einem Heiligen Kreuzzug nach Rom ziehen, um dem Papst zu demonstrieren was mündige Christen sind und fordern das Vermögen für die Allgemeinheit zurück. Schließt euch uns an – gemeinsam sind wir stark – freie Christen vereinigt euch!

Werden Sie auch Kreuzritter und füllen diese Beitrittserklärung aus.
Kein Zwang! – Keine Gebühren!

Nun gut, in der Zeit von Internet und SMS kann man leider nicht mehr erwarten, dass jemand der deutschen Sprache einwandfrei mächtig ist, das soll uns hier auch nicht sonderlich interessieren. Doch wenn sich ein Verein mit einem solch hehren Namen wie „Kreuzritterorden“ aller Welt unter Beweis stellen muss, dass er in Sachen Geschichte bzw. Kirchengeschichte nicht sonderlich bewandert ist, dann ist das schon sehr bedauerlich. Es ist mittlerweile schon erwiesen – auch wenn es nicht ganz so bekannt ist, weil es nicht in das verhasste Kirchenbild so mancher Zeitgenossen passt – dass die Inquisition WEITAUS weniger Opfer forderte als sehr gerne angegeben wird. Es ist vor allem die Spanische Inquisition, an die hauptsächlich gedacht wird, wenn man – wie es ja hier der Fall ist – die Kirche angreifen will. Nur hat die Spanische Inquisition in den seltensten Fällen selbst die Menschen verurteilt und ggf. hingerichtet, sondern die weltlichen Gerichtbarkeiten, denen die Fälle übergeben wurden.

Das Gleiche ist mit den berühmten und berüchtigten „Hexenverbrennungen“ zu berichten, die fast ALLE von weltlichen Gerichten verurteilt wurden. Wenn die Kirche der Urkundenfälschung bezichtigt wird, so kann das leider nicht geleugnet werden; es sei hier vor allem an „die Konstantinische Schenkung“ verwiesen, die seit Jahrhunderten erwiesenermaßen eine Fälschung ist. Auch dass das Mittelalter und die Renaissance gekennzeichnet ist von Nepotismus, wollen wir nicht leugnen, warum sollten wir es auch. Wir geben sogar ganz offen zu, dass von den fast 300 Päpsten, die auf dem Stuhl Petri saßen, nicht nur einige Gegen-Päpste waren (gerade in diesem Jahr feiern wir den 500. Jahrestages des Konzils von Konstanz, in dem alleine DREI Gegenpäpste vom Kaiser zum Rücktritt aufgefordert wurden, um einem rechtmäßigen Papst Platz zu machen), es saßen auch so manche HÖCHST unwürdige Menschen auf dem Thron. Ja und? Wenn sich die Herrschaften des „Kreuzritterordens“ einmal die Mühe machen möchten, sich die „Geschichte der Päpste“ des Aachener Historikers Ludwig von Pastor zu Gemüte zu führen, dann werden sie lesen, dass auch er schreibt, dass sie vielleicht schlechte Menschen waren, dafür aber gute, vielleicht sogar herausragende PÄPSTE. Die Kirche hat durch sie keinen Schaden genommen. Das können wir gegen Ende des 20. Jahrhunderts nicht unbedingt behaupten, eher das Gegenteil meinen wir festgestellt zu haben (aber das tut hier nichts zur Sache).

Was die Kirchensteuer betrifft, so ist das ebenfalls ein Punkt, bei dem wir bei diesem „Verein“ Unwissen (oder um’s genauer zu sagen „Ignoranz“) vorraussetzen, denn diese Einnahmen dienen ja nicht zur Bereicherung bzw. zur Vergrößerung des Vermögens der Vatikanbank, sondern fast ausschließlich karitativen Zwecken (und da sind auch Schul- und Lehranstalten und Heime/Internate inbegriffen). Der „Kreuzritterorden“ kann sich offensichtlich überhaupt nicht vorstellen, wie die soziale Lage in unserer Gesellschaft aussähe, wenn es die (von der Kirchensteuer finanzierten) karitativen Institutionen in unserem Land NICHT gäbe. Die Politik ist finanziell überhaupt nicht in der LAGE, den karitativen Aufwand zu leisten, den sie Kirche(n) in unserem Land leistet. Nur der Ignoranz dieser „Kreuzzugsgemeinschaft“ ist es zuzuschreiben, dass sie nicht wissen, dass Millionen und Abermillionen für Kinder, für Schwangere, für Obdachlose, und vor allem für Hungernde ausgegeben werden. Doch ist es eine christliche Tugend, nicht alles an die große Glocke zu hängen, sondern einfach nur zu helfen – ohne „standing ovations“ dafür zu erwarten. Mit der Abschaffung der Kirchensteuer würden diese „modernen Kreuzritter“ dieser erkalteten, entchristlichen Gesellschaft alles andere als einen guten, geschweigen denn christlichen Dienst erweisen. Wir von unserer, der Kirche treuen Seite sind der Kirche jedenfalls dankbar in dieser Hinsicht, denn damit mehrt sie nur die Ehre dessen, der die Kirche gegründet hat, vor knapp 2000 Jahren.

Wie dem auch sei, man mag zur Kirche stehen, wie man will. Heutzutage ist es ja „chic“, die Kirche anzugreifen. Doch machen WIR da nicht mit – ganz im Gegenteil! Wir möchten dem Verein des „Kreuzritterordens“ folgendes entgegen halten:

Die Kirche hat in den letzten Jahrzehnten wiederholt unter Beweis gestellt, dass sie sich nicht nur zu ihrer Geschichte stellt, sie hat auch unaufgefordert bei verschiedenen Gelegenheiten um Entschuldigung gebeten,  was in der Welt für Aufsehen gesorgt und ihr Respekt eingebracht hat. Die 2000 Jahre alte Geschichte der einen Kirche war zugegebenermaßen nicht immer eitel Sonnenschein und von Heiligkeit und Glückseligkeit geprägt, aber die Kirche AN SICH ist eine Heilige, denn sie ist eine von Jesus von Nazareth selbst gegründete Institution, und selbst der erste Papst hat sich als recht schwach erwiesen – BEVOR der Heilige Geist in Jerusalem das heilige Pfingstwunder bewirkte. Und selbst die Apostelfürsten Petrus und Paulus waren sich nicht in allen Vorgehensweisen einig – „und das ist auch gut so“, denn nur dadurch konnte die junge Kirche an Profil gewinnen.

Aber: Ein Kreuzzug wird von der Kirche, um genauer zu sein von einem Konzil ausgerufen, nicht von irgend einem „Orden“. Ein Kreuzzug wird ausgerufen, nicht um irgend jemanden, irgend etwas oder irgend ein Land anzugreifen. Ein Kreuzzug wird ausgerufen, um etwas (z. B. das Heilige Land, die heiligen Stätten, in denen Christus Jesus gewandelt ist) zu beschützen, und vor allem – so wie es beim Tempelritterorden der Fall war – um die Pilger, die das Heilige Land besuchten, vor An- und Übergriffen feindlicher Heere zu beschützen.

Wenn sich nun ein „Kreuzritterorden“ heraus nimmt, einen Kreuzzug gegen die KIRCHE auszurufen, dann können wir uns eines Schmunzelns nicht erwehren. Unseres Wissens hat sich die Kirche seit dem Konzil von Trient und der Gegenreformation nichts zuschulden kommen lassen. Sie hat sich in den Jahrhunderten als wahrhaft Heilige Institution, als Braut Christi erwiesen, der das Heil der Seelen an erster Stelle liegt. Ein Ritter-Orden (und hier wollen wir das Wort „Orden“ betont wissen) unterwirft sich aber von seinem Grundverständnis heraus schon der Kirche und ihren Jahrtausende alten Lehren und unverrückbaren Wahrheiten – es sei denn, es IST gar kein „Orden“, sondern eine „Loge“. Nur eine freimaurerische Gemeinschaft bringt es fertig, ihrem ärgsten Feind, der Kirche, den Kampf anzusagen und sich dann auch noch euphemistisch „Kreuzritter“ zu nennen.

Nein, meine Herrschaften des „Kreuzritterordens“, sie sind alles andere als Kreuzritter zum Schutz der Kirche und der heiligen Stätten der Christenheit. Sie sind noch nicht einmal christlich, denn ein Angriff auf die Kirche ist ein Angriff auf Christus Jesus selbst, und das lassen WIR nicht zu. Und wir sind sicher, dass unsere Schwesterorden (Deutscher Orden, Malteser- bzw. Johanniter-Orden, Grabesritter-Orden, …), die in den Zeiten der Kreuzüge entstanden sind, unsere Ansicht teilen. Denn (echte) Kreuzritter-Orden und die Kirche bilden genau genommen eine Einheit, und wer zum Kampf gegen die Kirche aufruft, der zeigt nur, dass er von der Kirche, vom Glauben und von Christus Jesus selbst abgefallen ist, und dass er von daher in einem (echten) Kreuzritterorden nichts zu suchen hat.

Von daher warnen wir hier eindeutig vor diesem Verein des „Kreuritterordens“. Sein Name und seine Intention (siehe Zitat oben) widersprechen sich eklatant, ganz von der Tatsache abgesehen, dass Sie sich mit Ihrem Aufruf in unseren Augen nur lächerlich machen (und damit sind noch nicht einmal die grammatikalischen und orthographischen Fehler gemeint, denn die sind verzeihlich). Nutzen Sie die letzten zwei Wochen der Fasten- und Passionszeit zur Umkehr und zum Umdenken, denn wenn Sie tatsächlich vorhaben sollten, die eine heilige katholische und apostolische Kirche anzugreifen, dann werden Sie es mit UNS Templern zu tun bekommen, und wir sind befreundet mit einer Reihe weiterer (auch militärischer) Organisationen, die zum Schutz der Kirche und ihrer Vertreter (vor allem des Heiligen Vaters) jederzeit zur Stelle stehen.

Nehmen Sie zur Kenntnis: Ein „ORDEN“ ist immer treu zur Kirche, ansonsten hat er seine Daseinsberechtigung verwirkt und ist dann nur noch einer der unzähligen deutschen „Vereine“, die sich aus Jux und Tollerei zusammengefunden haben. Nur mit unserer Unterstüzung können Sie beim besten Willen nicht rechnen.

Mit freundlichen ordensbrüderlichen Grüßen,

für den Orden der Armen Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem
und für die Gabriel-Gesellschaft

+ nnDnn +

Fr. ‡ Berthold Möller

Großmeister OPMC

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„Ritter-Sporn“ – die neue Online-Zeitung des OPMC

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, NEWS, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, Templerorden with tags , , , , , , , , , , , on März 18, 2012 by Bruder Berthold

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+ Ritter – Sporn +

die neue Online-Zeitung des Ordens der

Armen Ritter Christi

vom Tempel Salomons zu Jerusalem

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herausgegeben von Fr. ‡ Berthold Möller

Großmeister des OPMC

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Zum 13. Oktober

Posted in Arme Ritter Christi, Historie, NEWS, Pressemitteilung, Templerorden, Wort zum Sonntag with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Oktober 13, 2011 by Bruder Berthold

Worte des Großmeisters des OPMC

zum 13. Oktober (2011)

Meine lieben Schwestern und Brüder in Christo,

liebe Freunde und Interessenten

des Ordens der Armen Ritter Christi und der Gabriel-Gesellschaft,

wir begehen heute wieder einmal einen denkwürdigen Tag, an dem ich die große Freude habe, einige Worte direkt an jeden von Euch persönlich zu richten.

Nicht Trauer soll uns diesen Tag begleiten, sondern Stolz und Ermutigung!

Heute ist der 13. Oktober, der für unseren Orden wichtigste Tag, gedenken wir all unserer armen, treuen und standhaften Vorfahren, die mit diesem historisch wichtigen Datum des Jahres 1307 Opfer von Intrige, Missgunst, Habsucht und Hass wurden. Unser Orden feiert aber heute auch den 2. Jahrestag seines Bestehens – heute ist also unser 2. Geburtstag, und ich möchte Euch, ich möchte uns allen, liebe Brüder und Schwestern, meine herzlichsten Glück- und Segenswünsche übermitteln.

Der 13. Oktober 1307, der der Geschichte der Menschheit den Aberglauben vom „Schwarzen Freitag“ und von der „13“ als Unglückszahl beschert hat. Mit dem „13. Oktober“ und vor allem mit dem Tod des Großmeisters Jacques de Molay knapp sieben Jahre später begann überhaupt die Zeit, in der der hochehrwürdige Tempelritter-Orden nur noch im Lichte des Aberglaubens und des Okkulten betrachtet wurde. Alles Mögliche wurde und wird heute noch den „Templern“ angedichtet, und es wird unbeschreiblich  schwer, die Welt von unseren hehren Absichten zu überzeugen.

WEN interessiert es denn, dass der Tempelritter-Orden und alle Angehörigen dieses hochehrwürdigen Ordens noch von seinen Anklägern (Papst Clemens V.) von allen seinen Anschuldigungen im Chinon-Dokument freigesprochen wurden? WEN interessiert es denn überhaupt, dass alle Bücher und Filme, die sich um die „sagenhaften Templer“ drehen, nichts als Fiktion sind? WEN interessiert es denn tatsächlich, dass diverse Vereinigungen, die sich als Symbol ein Templer-Kreuz zulegen und die sich mit Mythen, Märchen und Sagen des Mittelalters beschäftigen, mit dem Tempelritterorden absolut nichts gemein haben?

Niemanden interessiert es, und von daher haben wir einen furchtbar schweren Stand in der Gesellschaft, weil immer wieder gefragt wird, wie es denn sein kann, dass wir Nachfahren von Rittern sein können, die es seit 700 Jahren gar nicht mehr gibt und die nie rehabilitiert wurden.

Liebe Schwestern und Brüder, dadurch, dass wir eine solch schwere Ausgangsposition haben, dadurch, dass wir uns in einem Orden zusammen gefunden haben, der nicht über 9 Jahrhunderte von Kirche und Gesellschaft bevorzugt wurde, erkennen wir mit unserem Orden eine unvergleichliche Chance, unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen gemeinsam mit unserem Primas, dem hochwürdigsten Herrn Erzbischof Muhammad Schmidt zu erkennen und zu leben. Die Güte und die Vorsehung des Allweisen Herrschers des Himmels und der Erde hat Seine Eminenz zu uns geführt, und ich erlaube mir, auch zu unserem heutigen Festtag, ihn als unser geistliches Oberhaupt in unserer Mitte willkommen zu heißen – ihn um Sein Gebet für unseren Orden und für jedes einzelne unserer Brüder und Schwestern zu bitten, so wie auch wir Seine Eminenz, den hochwürdigsten Herrn Primas Msgr. Schmidt immer in unser Gebet einschließen.

Mit dem Begriff „Gebet“ leite ich meine Gedanken an einen unserer Grundpfeiler unserer Ordensgemeinschaft, gehört das Beten gemeinsam MIT dem Arbeiten zu den Grundfesten der benediktinischen Regel. Mit dem Begriff „Gebet“ möchte ich Eure Aufmerksamkeit, liebe Schwestern und Brüder, auf all unsere Schwestern und Brüder lenken, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden. Was wären wir für Christen, was wären wir für Ritter, was wir für ORDENS-Ritter, die sich mit Stolz und vielleicht sogar überheblich mit dem Symbol des Todes, des Lebens und der Auferstehung Jesu Christi schmücken, und uns lassen all die Nachrichten von Tod und Vernichtung unserer Glaubensbrüder im Irak, in Vietnam, in Indien, in Ägypten kalt. Beten wir, zeigen wir Solidarität, geben wir ein Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht, die eben nur in unserem Herrn und Erlöser gefunden werden kann. „Selig, die um meines Namens Willen verfolgt werden, denn IHRER ist das Himmelreich!“

Wir müssen uns aber auch Folgendes vor Augen führen: Wir sind in Europa an einem Punkt angekommen, wo unsere Gesellschaft selbst an der Schwelle steht, Christen zu verfolgen, weil sie den Anspruch erheben, IN Christus Jesus die Wahrheit zu haben. Und weil Christen, weil WIR Wahrheit ER-kennen und BE-kennen, können und dürfen wir Christen nicht schweigen, wenn wir das offensichtliche Unrecht erkennen. IN Christus versuchen wir die Wahrheit von der Unwahrheit, das Recht von Unrecht, (soziale) Gerechtigkeit von Ungerechtigkeit zu unterscheiden, schenkt uns der Heilige Geist die Gabe der Unterscheidung. Doch schauen wir uns umher, in unserer Nachbarschaft, in unserer Stadt, in unserer ganzen Gesellschaft. Wo herrscht noch Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit, wenn sie nicht mehr aus Christus kommt, weil man ihn von seinem Thron gestürzt hat? Es liegt an UNS vom Orden der Armen Ritter Christi und der Gabriel-Gesellschaft – jeder mit dem ihm von Gott gegebenen Talenten, Ihm, unserem Herrn und Gott, wieder seinem rechtmäßigen Platz zuzuführen, denn – das werdet Ihr verstehen und nachvollziehen können: Wenn Christus aus dem Blickfeld und aus dem Gedächtnis der Menschen ausgelöscht worden sein wird, haben auch WIR vom Ritterorden der Armen Ritter Christi unsere Daseinsberechtigung verloren, weil wir nämlich IN und MIT seinem Heiligsten Namen wirken, zum Wohle des Nächsten.

Die „13“, meine lieben Schwestern und Brüder (um noch einmal auf unseren Festtag hinzuweisen), ist keine Unglückszahl – und mit Aberglauben und Unglauben, mit Esoterik und Okkultem haben wir ohnehin nicht das Geringste zu tun. Die „13“ ist für unsere Vorfahren der Anfang vom Ende gewesen, aber nicht Trauer oder Verzagtheit soll unseren heutigen Festtag begleiten, sondern Stolz und Ermutigung für uns – im 21. Jahrhundert – die im 13. Oktober einen neuen Anfang ergreifen in Bescheidenheit und Demut, ein Anfang in der Nachfolge Jesu und in der Tradition unserer ehrenhaften, treuen und tapferen Vorfahren, denen es nie in den Sinn gekommen wäre, den Namen des Herrn zu verunehren, die Frohbotschaft zu leugnen oder zu relativieren, Jesus Christus als ihren Herrn und König abzulehnen.

Wir wissen nicht, wie weit die Entwicklungen der kommenden Monate und Jahre gehen werden, aber ich rufe Euch HEUTE schon zu: Seid standhaft, meine Schwestern und Brüder, seid treu zum Kreuz, das Eure Brust schmückt oder eines Tages, wenn Ihr zum Ritter geschlagen werdet, schmücken wird. Euer ritterliches Leben sei ein einziges Bekenntnis zu Christus, der uns die Freiheit gebracht hat, der uns die Wahrheit und den Weg gezeigt hat. Und selbst WENN unser Herr und König es zulassen sollte, dass auch im einstmals christlichen Europa Menschen um ihres Glaubens Willen verfolgt und getötet werden, dann dürfen wir keinen Augenblick zögern, unsere wahre Berufung als Ordensritter und –Dame zu erkennen und unsere wahre Verantwortung für unsere Mitmenschen zu übernehmen, zur Ehre dessen, dem wir all unser Handeln und Denken aufopfern, auf dass nicht uns, sondern alleine IHM alle Ehre zuteil werde, gemäß unserem Motto, welches an unserem heutigen Festtag ununterbrochen auf unseren Lippen sein soll – im Gedenken an unsere treuen, tapferen und mutigen Vorfahren, Großmeister Jacques deMolay eingeschlossen.

Non nobis, Domine, non nobis, sed nomine tuo da gloriam!

Euer

Fr. Berthold Möller

Großmeister OPMC
Großmeister-General Gabriel-Gesellschaft
Vorsitzender der Gabriel-Stiftung

Kirchliche Bekanntmachung

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Historie, Kirchenjahr und Bräuche, Kontempltives, NEWS, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, Templerorden on April 6, 2011 by Bruder Berthold

01. April 2011 Kirchliche Bekanntmachung

Die Christian Missionary Anglican Communion (CMAC) Europe unter ihrem Primas Dr. ++Muhammad Schmidt gibt bekannt, dass der Orden ARME RITTER CHRISTI VOM TEMPEL SALOMONS ZU JERUSALEM (Ordo Pauperi Milites Christi De Templo Salomonicis Hierosalemilanis) unter seinem Großmeister Fr. ++Berthold Möller mit Sitz in Marsberg, Deutschland, mit Wirkung vom 28. März 2011 von der CMAC Europe anerkannt und der gegenwärtig rechtmäßig amtierende Großmeister in seinem Amt bestätigt wurde. Wir wünschen dem Orden für sein religiöses und karitatives Wirken Gottes reichen Segen!

 

Änderungen

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, NEWS, Pressemitteilung, Templerorden, Titelschutz on Dezember 17, 2010 by armeritterschaftaachen

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non nobis Domine non nobis sed nomine tou da gloriam

Arme Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem
– Amt des Großkanzlers –

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Liebe Brüder und Schwestern des Ordens der Armen Ritter Christi (OPMC),

liebe Freunde und Interessenten,

 

der/die Eine oder Andere hat es auf der Internetplattform unseres Ritterordens auf Facebook vielleicht mit verfolgen können, aber seit etlichen Wochen haben wir sehr ernsthafte Probleme (mittlerweile sogar juristischer Natur) mit einem ehemaligen Ordensangehörigen, so dass wir gezwungen waren, weitreichendere Änderungen vorzunehmen.

Der ehemalige Ordensangehörige, zu dem wir großes Vertrauen hatten, und der sich auch anfangs sehr engagiert zeigte, hatte – so vermuten wir – ausschließlich wirtschaftliche Interessen an unserem Orden. Ganz davon abgesehen trieben ihn seine Profilneurose oder andere Symptome, sich als etwas auszugeben, was er gar nicht war bzw. aufgrund fehlender Investitur gar nicht sein konnte.

Nachdem wir diesen ehemaligen Mitbruder zur Disziplin und zur Mäßigung, zur Demut und Bescheidenheit ermahnten – obwohl er uns als Webmaster anfangs recht gute Dienste leistete – mussten wir unerfreulicher Weise von diesem ehemaligen Ordensangehörigen, den wir sehr gerne nach feierlicher Investitur zum Großprior von Österreich und von Böhmen/Tschechien ernannt hätten, Abstand nehmen und ihn aus dem Orden entlassen.

Dieser unser Schritt bewegte nun den besagten Herren, in unserem Namen und mit unserem Wappen in Österreich sein Unwesen zu treiben, obwohl Namen und Wappen unseres Ordens mittels Titelschutz rechtlich geschützt sind.

Man möge uns verzeihen, dass wir auf Einzelheiten seiner Unternehmungen oder seiner Webseiten nicht eingehen möchten, aber es liegt uns fern, hier auch noch kostenlose Werbung für diesen Herrn zu machen, der sich nun „Großmeister der 1.PCCTSH“ nennt. Wir dürfen leider auch keine weiteren Einzelheiten der verschiedenen (teilweise schon strafrechtlichen) Vergehen dieses Herren hier zur Kenntnis bringen, weil das juristische Verfahren bereits eingeleitet worden ist – und wir bitten um Ihr/Euer Verständnis.

Von daher erfülle ich den Wunsch und den Auftrag unseres hochverehrten Großmeisters, Bruder Bertholds, Sie/Euch davon in Kenntnis zu setzen, dass der Namen unseres Tempelritter-Ordens ab sofort geändert werden wird in:

 

Arme Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem

Ordo pauperi milites Christi de templo Salomonici Hierosalemitanis – OPMC

Es wurden unsere verschiedenen Internetpräsenzen bereits geändert, auch unsere Homepage – die sich in einer größeren Umbauphase befindet, wird von unserem neuen Webdesigner/Webmaster auf den neuesten Stand gebracht, und wir werden Ihnen/Euch sehr gerne mitteilen, wann sie wieder online gestellt sein wird. In der Zwischenzeit steht Ihnen/Euch ja weiterhin unser Presseportal und die Seite(n) von Facebook zur Verfügung.

Uns bleibt nur noch, Sie/Euch um Euer Gebet zu bitten – für unseren Orden, für unseren Großmeister und für uns alle, auf dass wir diese (vollkommen unerwartete) Schlacht überstehen. Uns bleibt nur noch, Sie/Euch um Ihre/Eure Unterstützung zu bitten.

Und uns bleibt nur noch, Ihnen/Euch von Herzen schöne und besinnliche Tage der restlichen Vorweihnacht zu wünschen.

Es grüßt Sie/Euch und sendet Ihnen/Euch seine besonderen Segenswünsche unser hochverehrter Großmeister Bruder Berthold, denen ich mich mit Freuden anschließe.

nnDnn

++ F Heinrich Hoffmann

Großkanzler OPMC

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Arme Ritter Christi vom Tempel Salomons zu Jerusalem
Ordo pauperi milites Chrsiti de templo Salomonici Hierosalemitanis

Pakistanhilfe

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, NEWS, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, soziale Projekte on August 21, 2010 by Bruder Berthold

Nach den Schweren Regenfällen in Pakistan sind die Menschen  jetzt dringend auf medizinische Hilfe, Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte angewiesen. Unsere Bündnispartner leisten seit den ersten Stunden Nothilfe.

Erst vor kurzem haben wir Sie um Spenden für die Erdbeben-Opfer in Haiti gebeten, doch nun benötigen auch die Menschen in Pakistan Ihre und unsere Unterstützung. Daher bitte ich Sie heute erneut um Ihre Spende. Im Namen der von der Flut betroffenen Menschen danke ich Ihnen von Herzen!

 Bisher wird mit tausenden von Toten und mehrere  Millionen Obdachlosen gerechnet. Wir befürchten, dass diese Zahlen in den nächsten Tagen weiter steigen.
Denn Gemeinsam können wir schneller helfen
Mit Brüderlichen Grüßen
NNDNN
++ F Berthold

Spendenkonto: Arme  Ritterschaft Christi
Bank: Sparkasse Paderborn
BLZ: 472 501 01
Kontonummer: 360600720
IBAN: DE23 4725 0101 0060 1559 75
SWIFT-BIC WELADED1PBN

Wenn ein Bischof ermordet wird …

Posted in Arme Ritter Christi, NEWS, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, Templerorden with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Juni 14, 2010 by Bruder Berthold

Der Apostolische Vikar von Anatolien, der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, Bischof Luigi Padovese (hier in einem roten Messgewand = rot, die Farbe des Blutes, rot, die Farbe des Märtyrers), der von einem seiner Angestellten ermordet wurde.

Sehr geehrte Damen und Herren,

verehrte Interessenten und Freunde,

liebe Schwestern und Brüder,

es ist ein ungewöhnlicher Anlass, der mich dazu bewegt, das Wort an Sie/Euch zu richten. Ich habe aber von einem Interessenten einen Brief erhalten, für den ich sehr dankbar bin und den ich sehr gerne beantworten möchte. Sowohl der Brief als auch meine bescheidene Antwort soll aber nicht im Privaten bleiben. Das Thema, um das es geht, ist so brisant und so wichtig, dass ich mich entschlossen habe, Sie/Euch an dieser Konversation Anteil haben zu lassen, um nicht nur die Interessenten und Freunde unseres Ordens, sondern vor allem auch die Ordensmitglieder an sich anzuregen, sich ihre eigenen Gedanken zu machen, wie es um die Zukunft des Ordens, die Zukunft des christlichen Europa, die Zukunft der Christenheit an sich bestellt ist.

Frage:

Sehr geehrter Großmeister Berthold Möller,

Inwieweit sind Sie von den Geschehnissen in der Türkei informiert?

Wieder ein Mord an einem Katholischen Priester, ja sogar an einem Bischof!

Ist es nicht an der Zeit die christlichen Vertreter wieder unter den Schutz eines Ordens zu stellen?

Ist dass nicht die Möglichkeit das Andenken an unsere Vorfahren wieder zu beleben und den eigentlichen Auftrag wieder anzunehmen?

Ist das christliche Europa wirklich schon so dekadent und erniedrigt dass es diese Morde an unseren Brüdern der Kirche duldet?

Sind wir nicht mehr fähig unsere Kirchen zu schützen? ( Siehe Tarsus/Paulus Kirche)

Meine Grüße an Sie voller Trauer und Bestürzung,

A.v.d.S.

Antwort:

Sehr geehrter Herr v.d.S.,

wir sind über die Geschehnisse in der Türkei sehr wohl unterrichtet. Wir haben sehr wohl die Nachrichten vernommen, dass (wieder) ein Priester, ja sogar ein Bischof ein Opfer eines Anschlages geworden ist. Unser Entsetzen, unsere Betrübnis, unsere Trauer ist unbeschreiblich.

All unsere Gedanken sind in Mailand, wo heute für S. Ex. Bischof Luigi Padovese das Requiem gelesen wurde, aber unsere Gedanken sind aber auch in der Türkei, wo S. Ex. von seinem Chauffeur auf unmenschlichste und bestialischste Weise abgeschlachtet wurde. Auch wenn unser Zorn auf dem Hochpunkt ist, so gilt es dennoch, besonnen zu bleiben, denn – soweit ich weiß – ist das Motiv des Attentäters noch im Unklaren, auch wenn Erzbischof Ruggero Franceschini (Iszmyr – Nachfolger des ermordeten Apostolischen Vikars von Anatolien) alleine dem Islam die Schuld gab …

Seit Jahren, verehrter Herr v.d.S., um auf Ihre Intention Ihres Schreibens einzugehen, beobachten wir das höchst unfriedliche Verhältnis der Moslems zu den Christen in der Türkei. Seit Jahren können wir unseren Ärger und unsere Hilflosigkeit nicht zum Ausdruck bringen, dass die Medien die regelrechte Christenverfolgung im 21. Jahrhundert mit aller Gewalt verheimlichen. Wir hören und lesen nichts, dass seit Jahren ein regelrechter (Justiz-)Krieg geführt wird zwischen den türkischen Behörden und einem der ältesten Klöster der Welt: Mor Gabriel. Das syrisch-orthodoxe Kloster existiert schon sein 1600 Jahren, gehört zum Weltkulturerbe der Unesco, und die Nonnen und Mönche müssen täglich damit rechnen, dass sie das Kloster verlassen müssen.

Selbst Seine Heiligkeit, der auch von den Katholiken sehr verehrte griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel (Istanbul), wird täglich aufs Übelste bedrängt und muss ebenfalls täglich damit rechnen, dass er seinen Palast in der türkischen Metropole räumen muss. Man tut alles nur Erdenkliche von türkischer Seite, um das Leben der Christen unerträglich zu machen. Man spricht zwar im Irak und in den benachbarten Ländern von einer „Massenflucht der Christen“, aber auch in der Türkei, wo die Apostel nach dem Heiligen Land mitunter ihre ersten Gemeinden Gründeten, wo selbst Maria, die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter, gelebt haben soll, packen immer mehr Christen ihre Koffer.

Es ist schwer, seine Tränen zurück zu halten, es ist aber noch schwerer, seine Wut und seinen Zorn im Zaum zu halten …

Unsere sehr verehrten Vorfahren sind im 11. Jahrhundert dem Ruf des Papstes gefolgt, der mit seinem „Deus vult!“ („Gott will es!“) die Ritter zu begeistern wusste, sich unter dem Einsatz ihres Lebens für den Erhalt der heiligen Stätten im Heiligen Land einzusetzen. Ihnen wurde auch und vor allem die Sorge um die Sicherheit der Pilger des Heiligen Landes anvertraut. Gegenüber dem Willen des Vaters der (gesamten!) Christenheit, des Papstes, fühlen wir uns und SIND WIR noch heute zu Gehorsam verpflichtet. Wie sein verehrungswürdiger Vorgänger Johannes Paul II. setzt sich auch Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für den Dialog mit dem Islam ein. Wir sind uns vollkommen bewusst, dass es bei „Dialog“ nicht bleiben kann, weil viele von uns den „Dialog“ als recht einseitig betrachten. Wir sind uns aber genauso bewusst, dass wir keinen „Heiligen Krieg“ erklären können und wollen.
Es sei Ihnen, verehrter Herr v.d.S., in ganz klaren und unmissverständlichen Worten folgendes gesagt:

Wir sind Ritter vom salomonischen Tempel, in erster Linie der Kontemplation und der Caritas verschrieben. Wir sind aber auch Ritter, die gelobt haben, treu zur heiligen Kirche zu stehen. Das bedeutet für uns eindeutig, dass wir unbedingt zu den Waffen greifen, sollte der Ernstfall eintreten. Ob der „Heilige Krieg“ bereits von islamischer Seite ausgerufen wurde, ob die Truppen bereits mobilisiert wurden, oder ob es sich lediglich um „Säbelrasseln“ handelt, wissen wir augenblicklich (noch) nicht so recht zu interpretieren, aber unsere Augen und unsere Ohren sind weit offen – AUCH wenn sich die Medien alle Mühe geben (aus welchen Gründen auch immer) die Christenverfolgungen in der Welt (und im christlichen Europa!) zu verheimlichen. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln alles Christliche zu verteidigen wissen – alles andere wäre unehrenhaft und eines Ritters nicht würdig.

Wir teilen Ihre Trauer und Bestürzung – aus tiefstem Herzen – über die jüngsten Vorfälle in der Türkei. Im Augenblick bleibt uns nur, gemeinsam für die Seele des verstorbenen Bischofs Padovese zu beten, auf dass wenigsten IHM das Licht ewig leuchte. Niemandem von uns ist entgangen, dass das Licht in Europa nicht mehr so recht leuchtet. Das Schlimme dabei ist, dass dieses „christliche Europa“ sich das Licht selbst auspustet – es WILL sich mit aller Gewalt vom Licht der Hoffnung, vom Licht des Friedens und vom Licht der Liebe trennen. Es ist für uns unbegreiflich, aber Wohlstand und Liberalismus haben die Menschen tatsächlich dekadent und blind gemacht. Uns geht’s doch mittlerweile schon SO gut, dass wir unser Dahinvegetieren und unser Dahinsterben gar nicht mehr mitbekommen, denn da wo das Licht fehlt, ist der Tod nicht mehr weit.

Wir Ordensritter stehen jedenfalls der Kirche und dem christlichen Glauben mit jeder Faser unseres Seins zur Seite. Sollten unsere Dienste benötigt werden – werden wir dem Ruf folgen, denn „Deus vult“, Gott will es so.

Ich bitte Sie, sich mit unserem Orden im Gebet für die Seele des Bischofs Padovese zu vereinigen. Ich bitte meine Brüder und Schwestern zu beten – und aufmerksam zu sein, wie Jesus von Nazareth befahl: „Wachet und betet“. Stärken wir uns gegenseitig im Glauben, auf dass wir gemeinsam unseren wertvollen Glauben mit ganzen Herzen, mit ganzer Seele und mit aller Kraft zu verteidigen wissen.

Es grüßt Sie von Herzen,

NNDNN

++ Berthold Möller PCCTSH

Großmeister