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Ostergruß des Großmeisters des OPMC

Posted in Arme Ritter Christi on April 5, 2015 by armeritterschaftaachen

 28-lammMeine lieben Schwestern und Brüder, liebe Freunde,

 

Kann man sich überhaupt in diese eine heilige Woche in Jerusalem hineinversetzen?

Es muss ein heilloses Durcheinander gewesen sein, für das ein Zimmermann aus Nazareth verantwortlich gemacht werden muss. Er war ja an sich ein netter Kerl, ein würdiges, kluges, weises Auftreten, in der Heiligen Schrift gut bewandert, am Schicksal der von der Gesellschaft Ausgestoßenen anteilnehmend, … wenn er nur nicht den Fehler gemacht hätte, von sich zu behaupten, er sei der Sohn Gottes!

Vor allem Judas Ischariot hatte von diesem Zimmermann mehr erwartet. Er erwartete, dass dieser zum Schwert greift und zum Kampf gegen die römische Besatzungsmacht aufruft. Keiner war so sehr enttäuscht wie Judas, denn der Nazarener rief zu allem auf, nur nicht zum Widerstand gegen Rom.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimte in Judas auf, als der Zimmermann – wie ein König – auf einem Esel in Jerusalem einzog, mit Palmen und mit „Hosanna“-Rufen gefeiert, ein HOCH auf den, der kam im Namen des Herrn! Immerhin waren sich die 12 Jünger des Zimmermanns einig, dass dieser der seit ewigen Zeiten verheißene Messias sei.

Da kann man sich vorstellen, welcher Tumult in dieser Heiligen Woche in Jerusalem stattgefunden haben muss …

Doch WARUM um des lieben Himmels Willen hat er nur von sich behauptet, „König“ zu sein? Warum musste er von sich behaupten, „Sohn Gottes“ zu sein? Wusste er denn nicht, dass er sich der Blasphemie schuldig machte? Wusste er denn nicht, dass er zum Tode verurteilt werden konnte?

Kann sich irgendjemand das Tohuwabohu in Jerusalem vorstellen? Die Juden bereiteten sich auf das Paschafest vor, und da konnten sie einen solchen Störfaktor nicht gebrauchen, etwas, was sie vollkommen aus ihrem gewohnten Trott heraus reißt … Doch wenn IRGEND etwas die Menschen aus ihrem gewohnten Trott heraus reißen konnte, dann war es der Zimmermann aus Nazareth und seine Lehre.

Wir sind heute genau so: Etwas, was uns aus unserem gewohnten Tagesablauf heraus reißt, empfinden wir als sehr unangenehm. Lieber schauen wir weg, nehmen von der neuen, ungewohnten Situation keine Notiz, als dass wir uns aus unserer Bequemlichkeit zerren lassen. Wir feiern jetzt – wie es unzählige Generationen vor uns getan haben – Ostern, und da interessiert uns nicht, was in der Welt vorgeht. Denn jetzt ist Freude angesagt! Die 150 ermordeten Christen in Kenia müssen warten. Die 500 entführten Frauen und Kinder in Nigeria müssen warten, bis dass es der Kalender erlaubt, dass ich mich darüber aufregen darf.

Doch als Christen wissen wir, dass dieser Zimmermann aus Nazareth so Einiges über den Haufen geworfen hat, hauptsächlich durch das, was Er sagte und lehrte. Das Interessante ist, dass gerade heute – 2000 Jahre nach den tumultartigen Begebenheiten zu Jerusalem – vielen Menschen bewusst wird, dass das, was Jesus lehrte, sich von denen der anderen Religionen doch weitaus mehr unterscheidet, als wir bisher vermutet haben.

Während das Alte Testament geprägt ist vom „Wie Du mir, so ich Dir“ oder dem „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, und der Koran seine Leser verpflichtet, alle „Ungläubigen“ zu verfolgen und zu töten, so sagt uns das Neue Testament das genaue Gegenteil: „Liebe Gott und liebe Deinen Nächsten!“

Das Revolutionäre ist seit 2000 Jahren die Bergpredigt. Das Weltumwälzende ist die Botschaft, dass nur der, der sich selbst aufgibt, der sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellt, der lieber gibt als nimmt, … und der, der sogar um SEINES Namens Willen verfolgt wird, das Heil erlangen kann.

Das ist ja AUCH der Grund, warum wir – als Arme Ritter Christi – uns voll der Nachfolge Christi verschrieben haben. Wir nehmen das (blutrote) Kreuz auf uns und gehen zu denen, die unserer Hilfe bedürfen. Wir halten unsere Angehörigen an, in ihrer Gemeinde, in ihrer nächsten Umgebung Hilfe zu leisten, wo Hilfe benötigt wird. Ich selbst bin überaus dankbar für das Privileg, den Obdachlosen in meiner Umgebung konkret mit Brot, Brötchen und anderen Lebensmitteln helfen zu können …

Wer die Situation in unserem Lande beobachtet, der erkennt, dass das Elend seit dem sogenannten „Wirtschaftswunder“ nicht mehr so groß war. Hinzu kommt noch die übergroße Unsicherheit – oder soll ich FURCHT sagen? – die mittlerweile unüberschaubare Einwanderungswelle betreffend. Es versteht sich von selbst – gerade für ein (einst) christliches Land wie das unsere, dass Menschen in Not, die vor Hunger und/oder Krieg flüchten müssen, bei uns Aufnahme finden müssen. Es versteht sich von selbst, dass wir ihnen alles zur Verfügung stellen, um ihre Not so gut es geht zu mildern, und um alles zu tun, dass es ihnen am Notwendigsten nicht mangelt. Doch genauso selbstverständlich ist, dass auch unsere Geduld und unsere Willkommenskultur nicht ÜBER-strapaziert werden darf. Deutschland ist KEIN Land, das sich eine mittlerweile ZU offensichtlich gewordene Islamisierung gefallen lassen darf. Die allererste Pflicht des Staates, also der politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen ist der Schutz des Volkes, welches sie gewählt hat, und zu dem sie vereidigt wurden, Schaden von ihm abzuwenden. Doch das ist mittlerweile gar nicht mehr möglich. Die Situation in vielen größeren Städten ist unüberschaubar geworden, Polizisten können (und wollen) gar nicht mehr handeln, Familienclans „aus Südosteuropa“ haben ganze Viertel unter sich aufgeteilt, und die Zahl der verletzten und/oder getöteten Deutschen Opfer, die von den Medien verschwiegen werden, wird immer größer. Es kann und darf nicht sein, dass der Lohn für unsere Gastfreundschaft ein Hochschnellen der Kriminalstatistik ist. Und es kann nicht sein, dass jeder, der sich um sein Land sorgt, der sich für den Erhalt unserer christlichen Werte und Traditionen einsetzt, ohne mit der Wimper zu zucken mit der guten alten „Nazikeule“ niedergeprügelt wird.

Es ist so EINIGES faul im Lande … Wir KÖNNTEN natürlich noch vier oder fünf Jahre warten und sehen, wie sich alles entwickelt, ODER erheben unsere Stimme, bevor unsere Prognosen auf tragische Weise bestätigt werden. Stellen Sie sich mal vor, der Kalender zeigt Weihnachten oder Ostern – und wir dürfen nicht feiern! Jetzt schon werden christliche Feste unterdrückt, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dass die Glocken der Kirchen nicht mehr läuten dürfen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dass Ostern in „Frühlingsfest“ und Weihnachten in „Winterfest“, bis das die Kreuze von den Feldwegen und den Berggipfeln verschwinden müssen. Vielleicht wird es auch den Ritterorden eines Tages untersagt werden, in der Öffentlichkeit ihr Kreuz auf sich zu nehmen …

Ja, das Bild kann sehr düster werden, liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde, doch ist das Osterfest alles andere als düster zu denken. Ostern soll Hoffnung machen. Mag es NOCH so dunkel sein: ER, der Zimmermann aus Nazareth, ist das Licht. ER macht die Nacht zum Tage. Durch IHN wird der Blinde sehend, der Lahme gehend, der Kranke gesund. Mag unsere Situation NOCH so unsicher sein, ER gibt Sicherheit. Mögen die Feinde, von denen wir uns umringt sehen, noch so zahlreich sein: ER wird mir eine noch größere Armee zur Seite stellen. Sollte uns alles als hoffnungslos erscheinen: ER gibt nicht nur Hoffnung.

Denn durch Seine glorreiche Auferstehung von den Toten – die so sicher ist wie das Amen in der Kirche! – wissen wir, dass selbst der Tod uns nichts mehr anhaben kann. Das wissen und beweisen uns die zahlreich gewordenen Märtyrer, die dem Tod ins Angesicht schauen und den Namen des Zimmermanns aus Nazareth, Jesus Christus, dennoch bekennen und sein Lob verkünden.

Unsere Aufgabe als Arme Ritter Christi haben wir jeden Tag vor Augen: „Liebe Gott aus ganzem Herzen, und liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Der Dienst am Nächsten, die Umsetzung der Nächstenliebe, hat keinen Wert, wenn ihr die Gottesliebe und die Gottesfurcht nicht voran geht. Gott gehört in allem, was wir tun, an erste Stelle. Und wenn der Dreifaltig Eine Gott wieder – durch unser bescheidenes Mittun, in die Mitte unseres Lebens, in die Mitte unserer Gesellschaft angekommen sein wird – wo Er hingehört – DANN brauchen wir uns zum Thema „Islamisierung“, zu sozialer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit, … keine Gedanken mehr machen, weil SEINE Herrschaft wieder Einzug gehalten haben wird.

Ostern heißt, dass wir allen Grund zur Hoffnung haben. Und die Hoffnung ist – neben der Liebe und dem Glauben – eine der drei göttlichen Tugenden. WER also kann uns etwas anhaben, wenn wir uns in SEINE Hände begeben, dem noch nicht einmal der Tod etwas anhaben kann? Ostern heißt also nicht nur Hoffnung, sondern es heißt auch, allen Grund zur Freude zu haben. Alles WIRD gut … WENN wir uns IHM anvertrauen – bedingungslos. Er WIRD uns nicht dem Untergang preis geben, weil Seine Liebe zu uns so groß ist, dass er sich sogar am Holze des Kreuzes hingegeben hat.

Darum, liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde, freut Euch mit mir! Freut Euch, dass es nun, da das Licht die Dunkelheit vertrieben, da die Wahrheit die Unwahrheit, das Gute das Böse und das Leben den Tod besiegt hat, nur noch besser werden kann und werden wird. Freut Euch, dass die Nacht vorbei und dass der Tag nun angebrochen ist. Freut Euch, da Christus auferstanden ist. Ja, er ist WAHRHAFT auferstanden! Halleluja!

Euch allen, liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde, wünschen meine Frau Iris, meine Kinder und ich von Herzen ein freudenreiches und gesegnetes Osterfest.

+ nnDnn +

‡ Berthold Möller

Großmeister OPMC

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Tagesgebet (10. Mai 2012)

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives on Mai 10, 2012 by Bruder Berthold

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Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Freunde,

Nicht jedes Tagesgebet wird hier hochgeladen. Wer das tägliche Tagesgebet jedoch erhalten möchte, kann uns sehr gerne eine Mail schicken, und wir fügen Ihre Mail-Adresse sehr gerne in unseren Mail-Verteiler ein, so dass Sie nicht nur das Tagesgebet, sondern ALLE Mitteilungen des OPMC informiert werden.

Wir möchten in diesem Zusammenhang erlauben, Ihnen das Tagesgebet des heutigen Donnerstag, 10. Mai, ans Herz zu legen.

Es ist von unserem Bruder + Marcel, Großprior des OPMC von Deutschland:

Warum toben die Heiden? Was schmieden die Völker nichtige Pläne?
Die Könige der Erde erheben sich, es haben sich verschworen die Großen
gegen den HERRN und seinen Gesalbten:
Lasst uns ihre Fesseln zersprengen, werfen wir ab ihre Stricke!
Der in den Himmel wohnt, er lacht;
Psalm 2,1-4a

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Freunde des Ordens der Tempelritter,

ich will nichts beschönigen: Grausam geht es zu, in dieser Welt!
Überall herrscht Mord und Totschlag! Unmoral greift um sich, Sitte und Anstand sind schon fast verloren.
Wenn wir an unsere Geschwister in Christus in aller Welt denken, kommen uns die Tränen, wir gehen auf die Kniee und flehen um Beistand und Standhaftigkeit.

Weltweit erleben wir, wie sich einzelne Menschen, Regierungen, ganze Völker gegen Gott und Jesus Christus stellen, versuchen, die Bibel als verlogen, Vvraltet, verfälscht, als Mythos des mittelalterlichen und unaufgeklärten Aberglaubens zu verwerfen.

Man errichtet einen zeitgemäßen „Humanismus“, der den Menschenrechten „gerecht“ wird, aber eigentlich nur das fortsetzt, was ein anderer Wahnsinniger vor etwas mehr als 70 Jahren begonnen hat: lebenswertes und lebensunwertes Leben…
Ja, man könnte schon verzweifeln …. aber …

JA, hier folgt ein großes ABER!
Psalm 2 scheint direkt in UNSERE Zeit hineinzusprechen. Wie aber geht denn diese Prophezeiung weiter? DER IN DEN HIMMELN WOHNT, ER LACHT;
Liebe Geschwister, verzweifeln wir nicht!!!
In Christus ist uns doch ALLE Vollmacht gegeben! Heben wir unsere Häupter, straffen wir unsere Schultern und greifen wir wieder nach dem Schwert! Nach dem Schwert des Geistes, dem Heiligen Worte Gottes, der Bibel!
Ergreifen wir den Schild des Glaubens!!! Gott ist mit denen , die Glauben!
Glauben wir an unseren König Jesus Christus! Glauben wir an UNSEREN SIEG!
Schreiten wir wieder mutig voran, wie unsere Glaubensväter in den vergangenen Jahrhunderten!
Brüder und Schwestern, wir haben nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen!!!

Bleiben wir nicht länger mutlos sitzen! Handeln wir doch mit den Pfunden, die uns anvertraut wurden, und geben wir sie unserem Herrn doppelt, drei-, ja vierfach zurück!

Hören wir auf, zu schimpfen, zu fluchen, zu verbittern! Öffnen wir unsere Herzen wieder der unbesiegbaren Liebe Gottes, auf das DIESE Liebe auch auf andere abfärben möge!  Mögen wir doch wie der sprichwörtliche Senfsamen sein, der sich, einmal irgendwo aufgegangen, unaufhaltsam vermehrt. Der wie „eine Pest“, alles überwuchert, sich vermehrt und scheinbar nicht zu stoppen ist.
Mit den Worten des Heiligen Paulus fordere ich euch auf: Wie sollen sie an den Glauben, von dem sie nichts gehört haben? Ich wünsche aber, daß ihr klug seid im Guten, geschieden vom Bösen. Der Gott des Friedens aber wird den Satan bald unter euren Füßen zermalmen! (Römer 10,14b + 16,19b-20a)

Lasst uns beten

In Jubel, Herr, wie dich erheben
ob deiner Zeugen Herrlichkeit
die sich mit ihrem ganzen Leben
dir treu bis in den Tod geweiht.
Du warst ihr Glaube, Jesu Christ,
du warst ihr Glaube und ihr höchstes Gut.
Um deinetwillen gaben sie ihr Blut.

Ihr Leben haben sie verloren,
zur Erde fiel es samengleich;
aus ihrem Blute sind geboren
die neuen Zeugen für dein Reich.
Wie lautres Gold sind sie geprüft,
wie lautres Gold nahm sie der Herr zu sich
als ein vollkommen Opfer ewiglich.

O selig, die den Kampf vollendet,
die widerstanden bis zum Tod.
Ihr Trauern hat der Herr gewendet,
des Lebens Kron er ihnen bot.
Mit ihrem Herrn, den sie geliebt,
mit ihrem Herrn, dem sie gefolgt im Leid,
stehn sie als Sieger in der Herrlichkeit.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

Einen gesegneten Donnerstag!

✠nnDnn✠

Frater +Marcel

Groß-Prior von Deutschland

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Video: Der Ritter-Eid

Posted in Arme Ritter Christi, Templerorden on April 28, 2012 by Bruder Berthold

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Video: Eindrücke vom 3. Generalkonvent des OPMC (Januar 2012)

Posted in Arme Ritter Christi, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, Templerorden on April 20, 2012 by Bruder Berthold

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„Non nobis Domine“ – der OPMC stellt sich vor

Posted in Arme Ritter Christi on April 19, 2012 by Bruder Berthold

Osterausgabe des „Ritter-Sporn“ online.

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung on April 10, 2012 by Bruder Berthold

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Schwestern und Brüder des OPMC,

mit großer Freude präsentieren wir Ihnen/Euch die Osterausgabe (Ausgabe Nummer 2) der Online-Zeitung des OPMC „Ritter-Sporn“.

Bitte klicken Sie einfach auf folgenden Link:

✠ Ritter-Sporn ✠

Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen.

Die nächste (3.) Ausgabe des „Ritter-Sporn“ (mit dem Wort des Großmeisters und Herausgebers der Online-Zeitung zum Feiertag) erscheint zum Pfingstfest.

 

Herzlichen Gruß,

 

+ nnDnn +

 

Das Ritter-Sporn Redaktionsteam

 

 

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Oh Jerusalem, Jerusalem ..

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Zitat des Tages with tags on März 29, 2012 by armeritterschaftaachen

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Oh Jerusalem, Jerusalem …

Schwer wird unser Herz, wenn wir – ab dem kommenden Palm-Sonntag – der Ereignisse gedenken, die sich in der heiligen Stadt Jerusalem zutragen haben.

Wie ein König, wie der König der Juden, wie der König der Könige, zieht Jesus von Nazareth am Sonntag – gepriesen, gefeiert und bejubelt – in die Stadt ein, einzig und alleine, um vom Volk verspottet, verhöhnt und verraten zu werden, um für das Volk gefoltert zu werden, zu leiden und am Holze des Kreuzes einen blutigen, schmach- und qualvollen Tod zu erleiden …

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Du heilige Stadt, die Du den glorreichen Einzug Gottes in Deine Mauern feiern, die Du den den Opfertod Christi beweinen, die Du den heiligsten Leichnam des Menschensohnes begraben durftest – gedenke Deiner Dich liebenden Kinder.

Du heilige Stadt, die Du Zeugin der Auferstehung des Gottessohnes sein durftest, gedenke Deines Dich liebenden und tröstenden Gottes.

Du heilige Stadt, in der sich der Heilige Geist nieder ließ, um die Jungfrau und die ängstlich zurück gezogenen und sich versteckenden Apostel für die Wahrheit zu be-„geist“-ern, gedenke Deiner heiligen Sendung als Stadt des Friedens und der Versöhnung.

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Während Dein Name „Frieden“ bedeutet, so bedeutet sie für unseren Orden nur Sehnsucht. Denn Du, Jerusalem, die heiligste Stadt, Du von Gott meist geliebte, Du von den Menschen meist umkämpfte Stadt bist unsere Heimat, unsere Vaterstadt, unsere Wiege. An Deiner Mutterbrust haben wir uns genährt, sind wir groß, mutig und stark geworden … und nun sind wir müde, erschöpfte und traurige Verbannte …

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Unser Ritter-Herz bleibt aber auf ewig dort, wo noch die allerletzten Grundmauern des Tempels Salomons stehen. Unser Herz wird ewig Dein sein, und Du wirst immer in unserem Herzen sein. Denn Du bist unsere Mutter, die unseren Vorfahren Heimat und Auftrag gab.

Und wenn Du uns rufst, oh heiliges Jerusalem, um Dir Schutz und Schild zu sein, so werden wir zu Dir pilgern, mit starkem Arm, mit frohem Mut und mit dem glänzenden Schwert in der Hand. Denn Du, Jerusalem, bist die letzte und einzige Zeugin des Leidens und Sterbens und der glorreichen Auferstehung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.

Oh Jerusalem, Jerusalem …

Vergiss uns nicht, so wie auch WIR unserer Mutter, unserer Heimat, unseres Himmels nie werden vergessen können.

DEIN Name, oh Jerusalem, ist der Stein gewordene Lobpreis Gottes, Dem alle Ehre dargebracht werde bis zum Untergang der Welt.

– nnDnn –

 

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