Archiv für August, 2010

Das Paradox unserer ZEIT

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Pressemitteilung, Wort zum Sonntag with tags , , , , , , , on August 28, 2010 by grafvonroit

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Wort zum Sonntag  vom 29.08.2010

Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Mitglieder und Interessenten,

das Wort zum Sonntag gebe ich heute an jemanden ab, der mit seinen Worten sicher den Nagel auf den Kopf trifft und nachdenklich macht über das Paradox unserer Zeit.

Ich finde es persönlich sehr wichtig, sich auch darüber mal seine Gedanken zu machen, um für sich herauszufinden, was ich überhaupt mit mir und für meine Mitmenschen anfange, die wir in dieser Zeit leben.

Es ist erschreckend, wenn man dann feststellt, wer oder was mein Leben bisher gesteuert hat.

Das Paradox unserer Zeit.

Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.

Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.

Liebe Schwestern und Brüder,
es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und ..

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich“ und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, – denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.

Mit diesen sehr nachdenklich stimmenden Worten möchte ich euch ein geruhsames Wochenende der Entspannung und Erholung wünschen, auf dass wir uns wieder mehr bewusst werden, wie wir mehr Güte in die Welt bringen können.

+NNDNN+

Euer Mitbruder

Hans-G. Pesch v. Roit

Komturei Skt. Bonifatius-Hamburg

Aus dem Buch KOHELET, 3. Kapitel

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Pakistanhilfe

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, NEWS, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, soziale Projekte on August 21, 2010 by Bruder Berthold

Nach den Schweren Regenfällen in Pakistan sind die Menschen  jetzt dringend auf medizinische Hilfe, Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte angewiesen. Unsere Bündnispartner leisten seit den ersten Stunden Nothilfe.

Erst vor kurzem haben wir Sie um Spenden für die Erdbeben-Opfer in Haiti gebeten, doch nun benötigen auch die Menschen in Pakistan Ihre und unsere Unterstützung. Daher bitte ich Sie heute erneut um Ihre Spende. Im Namen der von der Flut betroffenen Menschen danke ich Ihnen von Herzen!

 Bisher wird mit tausenden von Toten und mehrere  Millionen Obdachlosen gerechnet. Wir befürchten, dass diese Zahlen in den nächsten Tagen weiter steigen.
Denn Gemeinsam können wir schneller helfen
Mit Brüderlichen Grüßen
NNDNN
++ F Berthold

Spendenkonto: Arme  Ritterschaft Christi
Bank: Sparkasse Paderborn
BLZ: 472 501 01
Kontonummer: 360600720
IBAN: DE23 4725 0101 0060 1559 75
SWIFT-BIC WELADED1PBN

Spieglein, Spieglein …

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Pressemitteilung, Wort zum Sonntag with tags , , , , , , , , , , , , , , , on August 21, 2010 by grafvonroit

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Das Wort zu Sonntag, 22.08.2010

 

 

Lieber Schwestern und Brüder,

liebe Mitglieder und Interessenten,

 

das Wort zum Sonntag möchte ich wieder einmal einer kleine Geschichte zum Nachdenken über die eigene Person einbringen. Diese Geschichte handelt davon, welche Person ich im Spiegel erblicke, wenn ich mich darin betrachte. Wen sehe ich da wirklich?

Bin ich es oder sehe ich darin eine andere Persönlichkeit?

Vielleicht sehe ich mich so, wie ich wirklich bin, als Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen. Oder ich sehe mich, wie ich gerne sein möchte.

Kommt es nicht zeitweilig vor, dass ich wirklich mehr sein möchte, nur um den Mitmenschen zu gefallen oder ihren Erwartungen zu entsprechen? Dadurch laufe ich Gefahr, mich selbst nicht mehr richtig wahrzunehmen und mein Spiegelbild liefert mir nur ein verzerrtes Bild einer Person, die ich in Wirklichkeit überhaupt nicht bin.

So falle ich auf meine eigenen  Illusionen und Täuschungen herein.

Spieglein, Spieglein an der Wand…….

Sollten wir uns, liebe Schwestern und Brüder, liebe Mitmenschen, nicht lieber beim betrachten des eigenen Spiegelbildes den Satz sagen:

„ERKENNE DICH SELBST“?

Dieser kleine Schlüsselsatz kann wahre Wunder in uns bewirken und uns so sehen lassen, wie wir in Wahrheit sind, wenn wir nur den Mut haben, uns wirklich neu kennen  zu lernen.

Sagt Nein zur Lüge der Illusionen und lernt euch jeden Tag ein wenig besser kennen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen mehr Selbsterkenntnis und den Mut zur eigenen Wahrheit, auf dass ein klares, strahlendes Bild unseres Selbst uns aus dem Spiegel anschauen möge.

Euch allen ein gesegnetes Wochenende mit einem klaren Blick des Selbsterkennens.

+NNDNN+

Euer Mitbruder

Hans-G. Pesch von Roit

Komturei Skt. Bonifatius-Hamburg

 

Der Mensch im Spiegel

von Arthur Lassen

Wenn du erreicht hast, was du wolltest, dir jeder anerkennend Lob und Beifall zollt und die Welt dich für einen Tag zum Gewinner macht, dann stelle dich vor einen Spiegel, schau hinein und höre, was der Mensch im Spiegel dir zu sagen hat.

Es ist weder dein Vater noch deine Mutter, weder deine Frau noch dein Mann oder Partner, es sind auch nicht deine Freunde, vor deren Urteil du bestehen musst. Der einzige Mensch, dessen Meinung für dich zählt, ist der, der dich aus dem Spiegel anschaut.

Viele Menschen halten dich für entschlossen und aufrecht. Sie nennen dich einen wundervollen Mann oder eine phantastische Frau. Doch der Mensch im Spiegel nennt dich schlicht einen Versager, wenn du ihm nicht offen und ehrlich in die Augen sehen kannst.

Auf ihn und nur allein auf ihn kommt es an. Kümmere dich nicht um die anderen, denn nur er ist bis ans Ende deiner Tage stets bei dir. Du hast erst dann die schwierigste aller Prüfungen wirklich bestanden, wenn der Mensch im Spiegel dein bester Freund geworden ist.

Auf deinem ganzen Lebensweg kannst du die Welt betrügen und belügen und dir anerkennend auf die Schulter klopfen lassen, doch dein Lohn werden Kummer, Trauer und Schuldgefühle sein, wenn du den Menschen im Spiegel betrogen, belogen und enttäuscht hast.

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… über die Armut und die Not in unserer Umgebung

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung, soziale Projekte, Wort zum Sonntag with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on August 15, 2010 by grafvonroit

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Das Wort zum Sonntag  den 15. 8. 2010

 

Armut und Not auch in unserem eigenen Land

… und Spendenbereitschaft

 Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Mitglieder und Interessenten,

 zum heutigen Sonntag möchte ich einmal über Armut und Not – nicht nur im Ausland – sprechen. Auch in unserer Bundesrepublik kann man dieser Not und dem Elend täglich begegnen. Selbst, wenn wir uns in der nächsten Nachbarschaft umschauen, können wir dieser Not begegnen.

 

Jeder vierte Mensch lebt in Deutschland inzwischen in Armut. Der Weg heraus zu kommen wird immer schwieriger, Jedoch ist es nicht unmöglich.

Die Zahl derer, die trotz Beschäftigung und staatlicher Unterstützung von Armut bedroht sind, ist in den letzten 10 Jahren drastisch angestiegen. Über acht Millionen Menschen in Deutschland sind auf Unterstützung durch den Staat angewiesen. Mit der Beantragung von Hartz IV beginnt der soziale Abstieg.

Am meisten davon betroffen sind Kinder, Jugendliche und  ältere Menschen.

 

Um Gewalt und Missbräuchen zu entgehen, wählen die Kinder und Jugendliche das Leben auf der Strasse. Besonders in den Großstädten trifft man diese Off-Road – oder Ghettokids.

 

Wer von uns ist bereit diesen Menschen zu helfen?

 

Stets kann ich in einer dieser vielen Benefizveranstaltungen sehen, dass für Notleidende im Ausland Millionen gespendet werden von uns, die wir in Deutschland leben. Jedoch vergisst man schnell den Nachbarn, der gerade seine Arbeit verloren hat, die Kinder, die morgen nicht wissen, was sie anziehen sollen und abends oft mit hungrigen Bäuchen nicht einschlafen können.

 

Was bewegt uns dazu, Millionen von Geldern ins Ausland für Projekte zu spenden und hier über die Not beim Nächsten hinweg zu schauen. Es ist keineswegs verwerflich, ein wenig von dem abzugeben, was man erübrigen kann, jedoch sollte man sich auch um die Mitmenschen im eigenen Land kümmern.

Besonders die Kinder sollten uns doch sehr am Herzen liegen. Wer denkt noch an den Satz:

„Kinder sind unsere Zukunft“

 

Es gibt auch in unserem Land viele sehr gute Projekte, die man unterstützen kann.

 

Kinderhospizen erhalten oft keine staatlichen Unterstützungen, da ja angeblich die Kassen leer sind und für soziale Projekte nichts übrig ist. Aber nicht nur diese Hospize sind davon betroffen. Anderen wohltätigen Vereinen, die helfen und unterstützen möchten, geht es ebenso wie den vielen Hospizen.

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 lasst uns am Sonntag auch darüber mal ein wenig nachdenken, wie wir selbst ein wenig dazu tun können, um die Not und Armut ein wenig zu lindern, in dem wir all den Not leidenden Menschen im eigenen Land ein wenig entgegengehen und was geben, was wir erübrigen können.

 

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag

und einen reichlich gebenden Start in die kommende Woche

+NNDNN+

Euer Mitbruder

Hans-G. Pesch von Roit

Komturei Skt. Bonifatius-Hamburg

 

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Sprache, Gedanken, Worte

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Wort zum Sonntag with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on August 7, 2010 by grafvonroit

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Wort zum Sonntag 8.8.2010

  

Achte auf deine Gedanken
denn sie werden Worte

achte auf deine Worte
denn sie werden deine Taten

achte auf deine Taten
denn sie werden deine Gewohnheiten

achte auf deine Gewohnheiten
denn sie werden dein Charakter

achte auf deinen Charakter
denn er wird dein Schicksal

und dein Schicksal beginnt jetzt –
mit deinen Gedanken.

 

Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Mitglieder und Interessenten,

mit diesen einleitenden Worten möchte ich heute das Wort zum Sonntag für die zweite Augustwoche beginnen.

Was sind Worte?

Worte sind in Laute oder Schrift umgesetzte Gedanken und bilden Sätze, um uns eine vernünftige Kommunikation  untereinander und so ein Zusammenleben  zu ermöglichen.

Und doch ist es heute so, dass eine vernünftige Kommunikation nicht mehr möglich scheint und dadurch kommt es zu Missverständnissen und Streitereien.

Unsere Sprache wurde derart umgestaltet – wir reden oft denglisch oder benutzen Kunstsprachen, die entweder aus Protest gegen eine Gesellschaftsform oder um etwas neues zu erfinden, gebildet werden.

Auch sind Definitionen von Wörtern teilweise bewusst gefälscht, um uns zu unterwerfen und in Ketten zu halten.

 

Ein kleines Beispiel:

Definiert einmal das Wort „KRANKENHAUS“. Was kommt euch in den Sinn?

Krankheit, Gebrechen usw.?

Da Worte stets im Geist gebildet werden und Bilder liefern, assozieren wir diese Bilder und unsere Gedanken beschäftigen sich daraufhin mit Krankheit, Schwäche und dergleichen.

Wart ihr schon einmal in einem Krankenhaus zu Besuch oder habt ihr selbst einmal darin liegen müssen. Dort wird vorwiegend von Krankheiten gesprochen, weniger von Genesung. Dort wird man sehr selten Worte der Heilung, des Heils finden.

Das Wort Krankenhaus sollte in „GENESUNGSHAUS“ umgewandelt werden.

Leider wurde das Wort „Heil“ in der Vergangenheit zu sehr missbraucht und stürzte Massen von Menschen ins Verderben, in den Tod.

Jesus Christus war jener, der eine ganz klare und für jedermann verständliche Sprache sprach, selbst dann, wenn er in Gleichnissen sprach. Er wusste, dass klare Worte unerlässlich waren, um der Menschheit seine Botschaften des Heils zu überbringen.

Es wird aber nichts nützen, wenn wir unsere Gebete, unsere Kommunikation, in einer Sprache sprechen, die wir nicht verstehen werden oder können Diese Worte werden stets auf fruchtlosen Boden fallen und nur Streitereien und Niedertracht bis hin zu Kriegen bringen.

Liebe Schwestern und Brüder, lernen wir wieder, unsere Mitteilungen an den Mitmenschen in klare Worte zu kleiden, um so Missverständnisse zu vermeiden. Auch unsere täglichen Gebete sollten mit klaren Worten gesprochen werden, denn klare Worte formen unsere Gewohnheiten, unsere Taten und letztlich unseren  Charakter. Einen Charakter, der das Schicksal der gesamten Menschheit zum Guten wenden kann.

 

Ich wünsche uns einen schönen zweiten Augustsonntag und einen  „klaren“ Start in die neue Woche.

+NNDNN+

euer Mitbruder

+F Hans-Georg Pesch von Roit

Komturei Skt. Bonifatius-Hamburg

 

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Aktuelles (2.8.2010)

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Ordensaktivitäten, Pressemitteilung with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on August 2, 2010 by armeritterschaftaachen

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Sehr geehrte Interessenten,

liebe Freunde unseres Ordens und uneres Vereins,

meine Lieben Schwestern und Brüder,

es ist – gut drei Monate vor unserem Generalkonvent am 06. und 07. November 2010 – mal wieder Zeit, Sei/Euch alle mit Neuigkeiten zu versorgen, was es alles zu berichten gibt:

Großpriorat Österreich

Es wurde ja schon berichtet, dass im Großpriorat Österreich zwei Ordenshäuser errichtet werden konnten: Das Ordenshaus St. Leopold III. von Wien und die Komturei St. Franziskus in Linz (NÖ).

Während in Wien unere liebe Schwester Ursula Füssl schon vor einigen Wochen die Geschäfte übernommen hat, wartet die Komturei in Linz immer noch auf den verehrten Komtur.

Im Heiligen Bernhard von Clairvaux, der seinerzeit segensreich für ganz Europa und die gesamte Kirche wirkte, ohne den an unseren Temperitter-Orden gar nicht zu denken wäre, der unserem Orden sogar die Regel geschenkt hatte, findet das Großpriorat Österreich einen der würdigsten Patrone, die man sich für unseren Orden vorstellen kann.

Großpriorat Thailand

Ja, Sie haben/Ihr habt richtig gelesen: Thailand.

Unsere Internetpräsenzen werden wortwörtlich von allen Ecken der Erde gelesen, wir werden von Interessenten von allen Erdteilen angeschrieben, und es kommen hin und wieder auch durch die Fügung unseres Herrn Mitgliedsanträge aus Ländern, von denen wir es nicht erstrangig erwartet hatten. Von daher ist unere Freude umso größer.

Unser neuer Mitbruder, der aus Berlin stammende Norbert Gartheis aus Phetchabun, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz genau im Herzen des Königreiches Thailand, wurde beauftragt, ein Ordenshaus aufzubauen. Unterdessen wird unser hochverehrter Großmeister bis auf Weiteres das neue Großpriorat Thailand verwalten.

Unser aller Dank an Gott, den Vater ist groß, da uns eine neue, große Herausforderung gegeben wurde. Gerade aufgrund der Tatsache, dass Thailand kein christliches Land ist, haben wir durch unseren Bruder Norbert die außergewöhnliche Möglichkeit, durch reine Taten – nicht nur durch schönes Reden – einen Dienst am Nächsten aufzunehmen – zur Ehre Christi.

Es wird allen Angehörigen unseres Ordens erbeten, für das neue Großpriorat, für das neue Ordenshaus und vor allem für unseren lieben Bruder Norbert Fürbitte im Gebet einzulegen. Das Gebet ist unsere allererste Waffe …

Großpriorat Deutschland

Lange hat es gedauert, aber nun haben wir im Süden Deutschlands endlich Niederlassungen, und zwar in Franken und in Baden-Württemberg. Das Ordenshaus St. Johannes (Täufer) in Würzburg wird von Bruder Andreas v.d. Stape kommissrisch geleitet, und seit dem 01. August  2010 wird das Ordenshaus St. Kilian Heilbronn (mit dem Sitz im wunderschönen Mittelalterstädtchen Bad Wimpfen) von Bruder Thilo Müllner geleitet.

All unseren neuen Brüdern und Schwestern der Armen Ritterschaft Christi heiße ich im Namen des hochverehrten Großmeisters und des Hohen Ordenskapitels aufs Herzlichste Willkommen. Wer erbitten für Euch alle den Segen des himmlischen Vaters, wir beten MIT Euch und FÜR Euch, wir verrichten GEMEINSAM den Dienst MIT Christus und FÜR Christi größte Ehre am Nächsten. 

7 Komtureien bzw. Ordenshäuser sind es bereits im Großprirat Deutschland, ein weiteres ist im Entstehen, im Großpriorat Österreich eine Komturei und ein Ordenshaus, im Großpriorat Finnland ein Ordenshaus und im neu erreichteten Großpriorat Thailand ebenfalls ein Ordenshaus. Mit dem Anwachsen unseres Ordens wachsen auch die Herausforderungen und die Verantwortung. Mit dem Anwachsen unseres Ordens haben wir aber auch die unsagbare Möglichkeit, für die Tradition unseres Ritterordens einzustehen, dem es – vor knapp 900 Jahren um alles andere ging als um „Friede, Freude, Eierkuchen“. Es ging IHNEN darum – und dafür treten wir auch heute noch unnachgiebig ein – für unseren christlichen Glauben mit jeder Faser unseres Seins einzutreten. Der Feind, mit dem wir es im 21. Jahrhundert jedoch zu tun haben, ist nicht der Muselmane, es ist im wahrsten Sinne des Wortes der Anti-Christ, also derjenige, der mit allen Mitteln versucht, Christus Jesus und seine Kirche zu verunglimpfen.

Durch das Verschwinden aller christlichen Werte aus unserem Umfeld wächst die Not und das Elend, ohne dass wir es bemerken. Auch DEM gilt es von unserer Seite entgegen zu treten. Denn es ist ein Verbrechen an Christus, wenn wir zulassen, dass Obdachlosigkeit in unserem Lande salonfähig wird. Es ist ein Verbrechen an Christus, wenn wir stillschweigend zu schauen, dass das Leben an sich, das uns von Gott geschenkt wurde, mit Füßen getreten wird, und ungeborenen Kindern nicht die Möglichkeit gegeben wird, auf die Welt zu kommen. Ein unsagbar großes Verbrechen an Christus ist aber auch, mut- und tatenlos zuzuschauen, wie unser Glaube mehr und mehr vor die Hunde geht. Als Christen haben wir die Pflicht, uns in ritterlichen Tugenden zu üben …

… auf dass IHM alle Ehre zukomme.

 

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Tagesgebet

Posted in Arme Ritter Christi, Kontempltives on August 2, 2010 by grafvonroit

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 lasset uns also beten:

Allmächtiger, ewiger Gott,

DEINER Gnade und Güte haben wir es zu verdanken,

dass unser Ritterorden von aller Welt Beachtung findet.

DEINER Liebe haben wir es zu verdanken,

dass zu unserem Orden mehr und mehr Mitglieder hinzukommen.

DEINER Treue haben wir es zu verdanken,

dass unser Orden im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung wächst.

 

Mögen wir IN DIR unseren Vater erkennen,

auf dass wir in unserem Nächsten unseren Bruder erkennen.

Möge unser Ritterorden in brüderlicher Liebe zusammen wachsen,

auf dass wir unseren Dienst am Nächsten aus reiner Liebe zu Dir verrichten können.

Möge aber unser Herz immer rein sein, auf dass Hochmut es nicht befalle,

auf dass Neid und Zwietracht nie über uns komme,

und DEIN Lob und DEINE Ehre immer auf unserer Zunge sei,

vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang.

Darum bitten wir Durch Christus, unseren Herrn.

+ Amen +

 

 NNDNN

Euer demütiger Bruder

 + F Heinrich

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