Archiv für Februar, 2010

Höre, Israel!

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives with tags , , , , , , , , , , , , , , , , on Februar 15, 2010 by armeritterschaftaachen

שְׁמַע יִשְׂרָאֵל יְהוָה אֱלֹהֵינוּ יְהוָה אֶחָ‎

Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig.

6,4 Höre, Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein [einzig]! 6,5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. 6,6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein. 6,76,8 Und du sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, 6,9 und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.

Das „Höre, Israel“ (Schma Jisrael) aus dem 5. Buch Mose (Deuteronomium) kann man als DAS Hauptgebet des Judentum bezeichnen. Es ist schlicht und ergreifend herrlich!

Wenn man mich nun fragt, warum ich hier ein jüdisches Gebet heraus hebe, dann liegt es daran, dass man es nicht klar und oft genug betonen kann, dass Jesus von Nazareth selbst gesagt hat, er sei nicht gekommen, das Gesetz (der Juden) aufzuheben, sondern es zu erfüllen [Matth. 5, 17-19], was bedeuten soll, dass er das Gesetz – und damit ist das gesamte alte Testament gemeint – zu seiner Vollkommenheit führen will. Das alte Testament hat durch die Propheten immer seine Ankunft voraus gesagt. Nun ist er da, um den alten Bund durch einen NEUEN Bund zu vervollkommnen.

Das Schma Israel, dieses herrliche Gebet, war auch für Jesus der Inbegriff der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Liebe zu Gott hat er uns mittels des „göttlichen Gebotes“ ins Herz gebrannt. Es ist für uns vom Orden der Armen Ritterschaft Christi neben und MIT den 10 Geboten unser oberstes Prinzip:

„Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: „Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott; und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Das ist das vornehmste Gebot.

Und das andere ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.“ [Markus 12, 29-31]


Advertisements

Das Wort zum Sonntag

Posted in Arme Ritter Christi, Wort zum Sonntag on Februar 14, 2010 by connyfranz
Psalm 19
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes;
vom Werk Seiner Hände kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem anderen,
eine Nacht tut es der anderen kund.
Weder sind es Worte,
noch sind es Reden,
unhörbar bleibt ihre Stimme;
ihr Schall erfüllt den ganzen Erdkreis
und ihre Reden gehen bis ans Ende der Welt.
Der Sonne baut Er ein Zelt am Firmament,
sie kommt heraus wie ein Bräutigam aus ihrem Gemach,
sie jubelt wie ein Held, der seine Bahnen läuft;
an einem Ende der Erde steigt sie auf
und am anderen Ende geht sie nieder,
nichts bleibt verborgen ihrer Glut.
Die Weisung des HERRN ist vollkommen,
sie erquickt die Seele.
Die Gegenwart des HERRN ist immerwährend;
den Einfältigen macht er weise.
Die Anordnungen des HERRN sind gerade,
sie erfreuen das Herz.
Das Gebot des HERRN ist lauter,
es macht die Augen hell.
Die Furcht des HERRN ist rein,
sie besteht auf ewig.
Die Urteile des HERRN sind wahr,
gerecht sind sie allesamt:
sie sind kostbarer als Gold,
als eine Menge reines Gold,
sie sind süßer als Honig
und der Waben Seim.
Auch Dein Knecht lässt sich von ihnen warnen,
wer sie bewahrt, wird viel belohnt.
Wer kann es schon erkennen, wie oft er sich geirrt?
Auch von verborgener Schuld sprich mich frei.
Bewahre Deinen Knecht vor Vermessenheit,
sie möge nicht über mich herrschen.
Dann bin ich ohne Makel,
frei jeder schweren Schuld.
Lass meines Mundes Worte Dir wohlgefällig sein
und meines Herzens Denken vor Deinem Antlitz stehen.
Du, HERR, mein Fels und mein Erlöser.

„Was ER Euch sagt, das tut!“

Posted in Allgemeines, Arme Ritter Christi, Kontempltives, Templerorden with tags , , , , , , , , , , , , , on Februar 12, 2010 by armeritterschaftaachen

Der hl. Bernhard von Clairvaux, der unseren Orden nicht nur förderte und uns die Regel schenkte, war seinerzeit eine Gestalt, die in jeder Hinsicht Geschichte schrieb. Könige, Fürsten und Päpste vertrauten sich ihm an und legten auf seinen Rat sehr großen Wert.

Er war außerdem ein glühender Verfechter der Kreuzzüge. Alles musste getan werden, dass die heiligen Stätten oder sogar das ganze Heilige Land nicht für immer in die Hände der Ungläubigen fallen würde. Nicht umsonst drängte er die Herrscher Europas und den Papst eindringlich dazu, ins Heilige Land zu ziehen, um das christliche Erbe zu verteidigen.

Die Situation der Orden und Klöster war katastrophal, so dass er Reformen einführte, die den benediktinischen, cluniazensischen Klöstern einen blühenden Auftrieb verschaffte. Am bekanntesten von Ihm ist, dass seine Reformen vor allem der Gotteshäuser weitreichende folgen nach sich zog. Bernhard forderte absolute Schlichtheit. Keine Bilder durften mehr an der Wand hängen, kein Schnickschnack und Firlefanz, so wenig Blumen wie möglich. Das einzige, was der hl Bernharn noch duldete war, dass das Kruzifix in der Kirche hängen durfte – mehr nicht …

… außer EINER Figur, die in der Kirche dargestellt werden durfte: Die allerseligtes Jungfrau und Gottesmutter Maria. Ihr war es als einziger noch vergönnt, eine Kirche bzw. deren Chorraum zu schmücken, ist sie doch die Mutter unseres Erlösers und somit auch die Mutter der Kirche und auch unsere Mutter.

Mit dem folgenden Video, dem „Salve Regina“, dessen Schlusssatz „O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria“ von Berhard von Clairvaux stammen sollen,  erlaube ich mir, folgenden Entschluss bekannt zu geben:

Das Großpiorat Deutschland des Ordens der Armen Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem wird unter den besonderen Schutz der himmlischen Königin gestellt. Unsere zukünftigen Ordensgeistlichen werden unseren Ritterorden ihrem unbeflekten Herzen Weihen.

Es wird hiermit auch allen Mitgliedern des Deutschen Großpriorates, sofern sie der katholischen Konfession angehören, wärmstens anempfohlen, mindestens ein Mal am Tag den Angelus („Der Engel des Herrn“) zu beten. Bedenket: Es war immerhin die Mutter des Jesus von Nazareth, die uns die Worte hinterließ: „Was ER Euch sagt, das tut“.

Sie soll unsere Königin sein, der wir unser ganzes Tun weihen, zum Lob und Ruhme Seines Namens, Der am Holze des Kreuzes Seine Mutter zu unserer Mutter machte.

Sie soll unsere Königin sein, der wir unser Herz zu Füßen legen, auf dass sie uns ihren besonderen Schutz und ihre besondere Fürsprache am himmlichen Thron gewähren wird.

Sie soll unsere Königin sein, so wie sie die Königin der Engel und Mächte, der Heiligen und Seligen, der Apostel, Märtyrer, Jungfrauen, … und die Königin ALLER Ritter ist.

Sei gegrüßt, oh unsere Königin …

Salve, Regina, Mater misericordiae, vita, dulcedo, et spes nostra, salve.

Ad te clamamus, exsules filii Hevae, ad te suspiramus, gementes et flentes in hac lacrimarum valle.

Eia, ergo, advocata nostra, illos tuos misericordes oculus ad nos converte;

et lesum, benedictum fructum ventris tui, nobis post hoc exilium ostende.

O clemens, O pia, O dulcis Virgo Maria.

* * *

Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, uns’re Wonne und uns’re Hoffnung, sei gegrüßt.
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas,
zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, uns’re Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

* * *

Hail, Holy Queen, Mother of Mercy, our life, our sweetness, and our hope.

To Thee do we cry, poor banished children of Eve,

to Thee do we send up our sighs, mourning, and weeping in this valley of tears.

Turn, then, most gracious advocate, Thine eyes of mercy towards us,

and after this our exile. Show unto us the blessed fruit of thy womb, Jesus.

O clement, O loving, O sweet Virgin Mary, pray for us, Holy Mother of God,

that we may be made worthy of the promises of Christ, Amen

* * *

Salut, ô Reine, Mère de Miséricorde, notre vie, notre douceur, et notre espérance, salut.

Vers vous nous élevons nos cris, pauvres exilés, malheureux enfants d’Eve.

Vers vous nous soupirons, gémissant et pleurant dans cette vallée de larmes.

De grâce donc, ô notre Avocate, tournez vers nous vos regards miséricordieux.

Et, après cet exil, montrez-nous Jésus, le fruit béni de vos entrailles.

Ô clémente, ô miséricordieuse, ô douce Vierge Marie

Das Wort zum Sonntag

Posted in Arme Ritter Christi, Wort zum Sonntag on Februar 7, 2010 by Schattenkrieger

„DU führst mich hinaus ins Weite“ Psalm 18/20

Wenn es manchmal eng wird im Leben,
im Alltäglichen, im Beziehungsgeflecht,
im Beruf, in der Familie, in mir.
Wenn mir sprichwörtlich danach ist,
„das Weite zu suchen“,
tut es gut an einen Ort in der Natur zu gehen,
und dann:
einfach nur dasitzen
ins Weite schauen
den Wind fühlen
die Luft riechen
den Atem spüren
die Stille hören
sich in die Ruhe fallen lassen
die Zeit vergessen
in mir sein
und bei dir
mein Gott
denn DU führst mich hinaus ins Weite.

Segen für den Weg

Ich wünsche dir, dass deine Augen leuchten,
wenn du zurückkommst,
entspannt, glücklich, friedvoll und gelassen.
Neue Heiterkeit soll aus ihnen strahlen,
ein heller Widerschein
wohltuende Eindrücke,
Träume und Gedanken.
Vor allem aber sollen deine Augen
vor Freude glänzen,
weil dein Ja zum Leben größer geworden ist.
Welch ein Segen!

Retten Sie die Heimat der Orang-Utans …

Posted in Arme Ritter Christi, soziale Projekte on Februar 5, 2010 by Schattenkrieger

… und schützen Sie zugleich unser Klima!

Der Regenwald auf Borneo ist nicht nur für das globale Klima wichtig, sondern auch für eine unvorstellbare Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.

Hier leben die stark bedrohten Orang-Utans. Doch ihre Heimat ist in Gefahr! Durch Umwandlung in Plantagen, Waldbrände und Raubbau schwindet auf Borneo der Regenwald im rasanten Tempo. Jede Stunde wird eine Fläche so groß wie etwa 190 Fußballfelder vernichtet

Diese Entwicklung müssen wir stoppen. Dazu konzentrieren wir uns zum Beispiel auf Sebangau mit seinen Torfmoorwäldern, die für das Weltklima so immens wichtig sind. Denn sie speichern bis zu 50-mal soviel klimawirksamen Kohlenstoff wie andere Regenwälder. Deshalb müssen wir sie retten!

Quelle: http://www.wwf.de