Archiv für November, 2009

Zum Nachdenken

Posted in Allgemeines on November 29, 2009 by Schattenkrieger

„Liebet die Tiere! Ihnen gab Gott ein Ahnen des Gedankens und eine harmlose ungetrübte Freude. Die Trübet Ihnen nicht, quält Sie nicht und nehmt Ihnen nicht die Lust am Dasein, stellt euch nicht gegen Gottes Gedanken! Mensch überhebe dich nicht über die Tiere: Sie sind ja Sündlos, du aber in all deiner Herrlichkeit, bringst die Erde zum Eitern , durch dein Erscheinen auf Ihr, Oh Weh , fast ein Jeder von uns!“

(Fjodor Michailowitsch Dostojewski)

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Advent

Posted in Kirchenjahr und Bräuche on November 28, 2009 by Schattenkrieger

Die vier Sonntage im Advent unterstreichen den doppelten Charakter des Wartens: Warten auf die Ankunft (lat. adventus) Jesu und Warten auf seine erhoffte Wiederkehr am Ende der Zeiten. Jeder Sonntag hat ein eigenes Gepräge und gestaltet so die weihnachtliche Vorgeschichte: 1. Advent: Einzug Jesu in Jerusalem, 2. Advent: Wiederkunft Christi, 3. Advent: Johannes der Täufer (Vorläufer Jesu), 4. Advent; Maria (Mutter Jesu). An jedem Sonntag wird eine weitere Kerze auf dem Adventskranz entzündet. Viele Menschen besuchen einen Adventsbasar oder einen Weihnachtsmarkt, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Advent ist die Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf die Ankunft (lateinisch: adventus) des Gottessohnes Jesus Christus. Das Warten ist ein zentraler Aspekt dieser rund vierwöchigen Zeit im Dezember. Zum einen wartet man auf den Gedächtnistag (Weihnachten), bei dem man sich an das erste Kommen Jesu in seiner Geburt erinnert. Zum anderen wartet man darauf, dass Jesus das zweite Mal erscheint, am Ende der Tage, zum Jüngsten Gericht. Nach diesem Verständnis sollen Buße, Fasten, Gebete und gute Werke in dieser Zeit im Mittelpunkt stehen.

Geschichte

Die ersten Belege für eine Art Adventsliturgie in der Kirche im 4. Jahrhundert stammen aus Spanien und Gallien. Zu jener Zeit dauerte die Vorbereitungszeit nur drei Wochen und war vor allem durch Gottesdienstbesuche, Fasten und gute Werke gekennzeichnet. Andere Quellen setzen den Ursprung des Advents in das 5. Jahrhundert und verbinden ihn mit Bischof Perpetuus von Tours. Er forderte eine achtwöchige Fastenzeit, die sich vom 11. November (Martinsfest) bis zum Erscheinungsfest (Epiphanias) am 6. Januar ziehen sollte. Dass sich diese Zeit bis zum 6. Januar ausdehnte, beruhte darauf, dass der Epiphaniastag bis 1500 inhaltlich im Mittelpunkt der Adventzeit stand. Das Fasten sollte an drei Tagen pro Woche erfolgen. Die Kirche achtete streng darauf, dass die Auflagen für die ersten drei Wochen der Adventszeit eingehalten wurden. Freuden, wie Eheschließungen, Fleischgenuss oder öffentliches Vergnügen, wie zum Beispiel Tanzen, waren verboten.

Letztendlich setze sich die vierwöchige Adventszeit durch, in der die Menschen Straßen und Wohnungen schmücken und sich auf die Ankunft des Heilands vorbereiten.

Quelle: EKD

Der Templer

Posted in Arme Ritter Christi, Templerorden on November 27, 2009 by Schattenkrieger

Durchs Haus des Ordens bei des Tags Verfärben
Schleicht unheilvolle Kunde hin und her:
»Der Tempelmeister Odo liegt im Sterben.«

Und jedem, der sie hört, bewölkt sich schwer
Die heitre Stirn, und seine Lippen fragen:
»Ist’s möglich? Der soll uns verlassen, der?

Er geht dahin, der noch vor wenig Tagen
Den wilden Berberhengst zu stöhnen zwang,
Der mit der Faust den Panther jüngst erschlagen?

Der in der Feldschlacht wildverworrnem Drang,
Bespritzt mit Blut bis zu den Gürtelschnallen,
Zu Todesstreichen Liebeslieder sang?

Auch er! So soll er nie beim Würfelfallen
Mit uns durchzechen mehr die tiefe Nacht,
Der einzige, der nüchtern bleibt von allen;

Nie soll er mehr, von toller Brunst entfacht,
Ein hold schwarzäugig Heidenkind umwinden,
Von dessen Lippen heiß die Wollust lacht.

Auch werden wir ihn nimmer wandelnd finden
Im Mondschein auf der Mauern weitem Rund,
Und mit den Sternen sprechend, mit den Winden.

Denn mancherlei Geheimnis ward ihm kund,
Und seltsam mag’s um seinen Glauben stehen;
Doch tat er nie darüber auf den Mund.«

So summt die Rede, und die Ritter gehen
Zu Odos Zelle, noch ein letztes Mal
Ihn, der des Ordens Pfeiler war, zu sehen.

Sie treten ein. Im fahlen Dämmerstrahl
Auf seinem Binsenlager ruht der Blasse;
Aus seinem Auge brennt des Fiebers Qual.

Die Hand, als ob sie noch nach Leben fasse,
Greift irr umher, die Lippe krampft sich an,
Daß sie des Schmerzes Schrei hervor nicht lasse.

Da naht im ernsten Zuge der Kaplan
Mit Kreuz und Kerzen beim Gesang der Lieder,
Der Kranke soll den letzten Trost empfahn.

Und vor dem Sakramente sinken nieder
Aufs Knie die rotbekreuzten Brüder all,
Er aber richtet auf die hagern Glieder.

Und seine Stimme ruft mit dumpfem Schall,
Wie wenn im Sturm geborstne Glocken läuten:
»Hinweg! Nicht bin ich eurer Furcht Vasall!

Hinweg mit Formeln, die mir nichts bedeuten!
Ich will nicht Tröstung. Immer war’s mein Brauch,
Das, was mir not war, selbst mir zu erbeuten;

Den Sieg der Schlacht, der Minne glüh’nden Hauch,
Die Wahrheit selber, die ich nackend schaute;
Nun kommt der letzte Feind, ich zwing‘ ihn auch.

Was starrt ihr alle, gleich als ob euch graute,
Lebend’ge Säulen wie das Weib des Lot?
Ich denke, klar sind meines Spruches Laute.

Hat einer einst den Tod gemacht zu Spott,
Und ihn gekrümmt zu seinem Fuß gesehen:
Ich tu’s ihm gleich. Der Will‘ in mir ist Gott.

Und dieses Wort laß ich an euch ergehen:
Kraft meines Willens und kraft meiner Kraft
In dreien Tagen werd‘ ich auferstehen.

Ich will, ich will« – In Murmeln grausenhaft
Erstirbt das Wort, sein Auge stiert im Kreise,
Er schlägt zurück aufs Bett, vom Tod entrafft.

Die Ritter stehn verstummt, sie schaudert leise;
Der Priester aber heißt das Rauchfaß schwenken,
Und summt gebeugt die dumpfe Totenweise.

Und als herauf der Mittnacht Sterne lenken,
Da wallt der Zug, bei düsterm Fackelschein
Im Münsterchor den Leichnam zu versenken.

Die offne Gruft empfängt den schwarzen Schrein,
Drauf sie zum Wappen Schwert und Mantel legen;
Dann wälzt sich drüber hohlen Schalls der Stein.

Ein kurz Gebet – und auf geschiednen Wegen
Sucht jeder sein Gemach, verstört im Sinn,
Und träumet bang dem Morgenrot entgegen.

Es steigt der Tag und ruhig vom Beginn
Zum Ende schlingt sich seiner Stunden Kette;
Der zweite kommt, der dritte schwindet hin.

Doch als die dritte Mitternacht zur Mette
Die Brüder all versammelt hat im Chor,
Geht unterirdisch Brausen durch die Stätte.

Und sieh, der jüngste Grabstein birst empor,
Und im gesprengten Sarg aus Bühr‘ und Linnen
Ringt langsam sich ein greulich Bild hervor.

Das Auge stumpf, verglast, gekehrt nach innen,
Im fahlen Antlitz der Verwesung Graus,
So strebt es auf, als wollt’s der Gruft entrinnen;

Die Lippen regt’s, doch dringt kein Ton heraus,
Nun tastet’s mit den halbverdorrten Händen,
Nun steigt’s und streckt die Arme greifend aus.

Da plötzlich aus der Gruft betropften Wänden
Schießt zischend her von Schlangen ein Gewühl,
Und strickt im Knäul sich ihm um Bauch und Lenden.

Mit ihren Leibern feucht und moderkühl
Die ganze Leich‘ umzingeln sie in Scharen,
Zurück sie zerrend auf den Totenpfühl.

Und als die Brüder mit gesträubten Haaren
Die Fackel nahn, zu prüfen, was sie sahn:
Nur Schlangen können sie und Staub gewahren.

Da starren all‘ entsetzt. Nur der Kaplan
Hat seines frommen Mutes nicht vergessen,
Und schaudernd spricht er: das hat Gott getan!

Über den sünd’gen Geist, der sich vermessen,
Das Werk des Herrn zu tun aus eigner Kraft,
Ist er im Zorne zu Gericht gesessen.

Der Will‘ ist stark nur, den Gott selber schafft,
Wir aber flehn: in deines Sohnes Namen
Erlös‘ uns, Herr, einst von des Todes Hast!

Die Ritter kreuzen sich und murmeln: Amen.

Emanuel Geibel

Der letzte Tempelritter III

Posted in Arme Ritter Christi, Templerorden on November 23, 2009 by Schattenkrieger

von Jean du Lac | Duisburg

Das Labyrinth…

Steward betrat die Kirche und lief geradewegs auf die Fensterrose zu. Der Abstand des Labyrinths von der Eingangswand ist identisch mit der Höhe der Fensterrosette in der Eingangswand. Dies war sicherlich Absicht der Baumeister und kein Zufall. Der Eingang des Labyrinths war klar gekennzeichnet. Da musste er durch. Es blieb ihm keine Wahl, denn das war die Anweisung des Meisters. Zuerst glaubte er sich schnell auf dem Weg zum Inneren. Das war ein Trugschluss. Der schnelle Weg, wie der Mensch ihn im Leben gehen will, ist der falsche Weg. Und so führte ihn das Labyrinth mehrmals wieder nach außen. Wie ein Mensch, der sich am Ziel glaubt, steht er kurz davor, muss mit Rückschlägen rechnen und ist wieder ganz außen. Steward lief weiter, besonnen, bedacht und vor allen Dingen beobachtend. Trotzdem fand er die Muße zu denken…

Der heilige Gral, die Bundeslade und letztendlich Gott waren ein und dasselbe Geheimnis hinter dem die Menschheit seit undenklichen Zeiten hinterherjagte. Und nur aus einem Grund.
Unsterblich zu werden
Alle Schätze der materiellen Welt waren dagegen wertlos. Wer ewiges Leben erlangte war gottgleich. Er dachte an das Wort Gral. Möglicherweise aus der Wurzel Gar-El, der Stein Gottes. Eine Verballhornung eines arabischen Wortes. Vieles hatte mit einem Stein zu tun. Der Stein der Weisen oder das Schwert im Stein aus der Artussage welches nur von dem wahren König aus dem Stein gezogen werden konnte. Je mehr er durch das Labyrinth lief desto intensiver wurde sein Denken. Als er endlich das Ziel in der Mitte erreicht hatte setzte er sich hin und blickte auf die Fensterrosette. Das Licht brach sich in den Farben und berauschte ihn immer mehr. Dazu kam, wie er wusste die Geometrie der Kirche, der Turm. Wie bei allen Kirchen. Die Türme bündelten das Gefühl, das Wissen, die Emphatie. Waren viele Menschen in einer Kirche so wurde dieses alles durch die Türme gebündelt. Und alleine diese Bündelung würde ein Glücksgefühl, eine Zusammengehörigkeit und Macht erzeugen. Warum trug ein Zauberer immer einen spitzen langen Hut? Er verlieh ihm gebündelte Macht des Universums soweit er empfangsbereit genug war. Die katholische Kirche wusste diese Dinge.

Aber heute war er alleine hier. Sein Rausch befähigte ihn wie ein Panther zu gehen, lautlos und mit den Sinnen auf alles gefasst.
In der Kathedrale gab es drei weitere Muster auf dem Boden die sich gegenseitig ausschließen. Der dreifache Weg zur Wandlung.

Die runde Tafel, die quadratische Tafel und die rechteckige Tafel.

Diese zu passieren entsprechen der Intuition, die Intelligenz und die Mystik. Wie der Gang durch das Labyrinth ist der Gang durch die mystischen Geometrien ein Gang durch das Leben. Der Tanz des Lebewesens durch Zeit und Raum erinnert an den Tanz der Derwische. Ein Muster. Ein Tanzwirbel der in eine andere Wahrnehmung führt. Zeit und Raum verschwinden lässt, nein Zeit und Raum ergründen lässt. Über das profane Bewusstsein konnte man sich hier in eine Exstase und ein Überbewusstsein bringen. Der langsame Tanz durch das Bewusstsein war der Anfang, aber der Tanz durch die Geometrien war die Vollendung.

Steward befand sich in einem absoluten Rausch der Sinne. Er tanzte im Kreis, im Quadrat und im Rechteck bis er zu Boden fiel. In diesem Moment überwand er Zeit und Raum und er sah

Er sah drei Schiffe mit weißen Segeln und dem roten Tatzenkreuz der Templer. Die Zahl, 1492, erschien vor seinem geistigen Auge. Die Bedeutung war ihm klar. Eine Jahreszahl. Die Templer erreichten eine neue Welt Er sah aber auch die Vernichtung einer alten Welt. Millionen Menschen starben aufgrund dieser kleinen drei Schiffe, der Nina, der Pinta und der Santa Maria. Tränenüberströmt sah er die Bilder. Und über allem blitzen plötzlich zwei Worte auf.

Amerigo Vespucci

Der Namensgeber der neuen Welt. Nur ein Kartenzeichner der den Namen Amerika gab.

Er sah weiter und weiter. Er sah Städte im Zeitraffer wachsen. Gebäude, Türme die bis in den Himmel wuchsen und gleichsam wieder zerfielen. Jahrtausende huschten dahin. Die Menschheit besiedelte riesige Stationen im Weltraum. Sie eroberte andere Planeten. Steward verlor das Bewusstsein. Das war zu viel.

Nach Stunden erwachte er völlig erschöpft. Der Sinn des Lebens. Er war nur ein kleiner Ritter mit einer Aufgabe. Aber sollte er diese erfüllen? Nach alle dem was er gesehen hatte? Er musste es wohl.

Er trat aus der Kathedrale und atmete tief ein.
Auf nach Aquitanien, ins Languedoc, auf zum Schatz für die Menschheit. Das winzige Rad, dass er darstellte in Raum und Zeit war wichtig. So wie jeder Mensch wichtig ist an seinem Platz.

Er bestieg sein Pferd mit einem Satz, hieb seine Fersen in die Flanken und stob los. Für die Menschheit…

„… das habt Ihr MIR getan.“

Posted in Arme Ritter Christi, Kontempltives with tags , , , , , , on November 21, 2009 by armeritterschaftaachen

Vom Weltgericht

(Mt 25,31-46)


Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht.

Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.



ghettokids – soziale Projekte e.V.

Posted in Ordensaktivitäten, soziale Projekte on November 19, 2009 by Schattenkrieger

Wir unterstützen ghettokids – soziale Projekte e.V.!



Wir sind Fördermitglied des ghettokids – soziale Projekte e.V. und möchten Ihnen hier einmal die ghettokids vorstellen:

Ein generelles gesellschaftliches Problem ist die in ganz Deutschland anwachsende Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund ihrer individuellen Fehlentwicklung in sozialen und / oder  emotionalen Bereichen zu Problemgruppen heranwachsen, die das Zusammenleben der Gesellschaft auf verschiedenen Ebenen belastet:

  • soziale Verwahrlosung bereits in frühen Kinderjahren
  • wachsende und immer früher einsetzende Gewaltbereitschaft
  • hohe Arbeitslosenquote bei Schulabgängern der Förder- und Hauptschulen (insbesondere bei ausländischen Jugendlichen)
  • permanente Perspektivlosigkeit
  • ansteigende Kriminalitätszahlen

Innovative Formen gesellschaftlicher Angebote für diese Zielgruppe sind dringend erforderlich:

  • bürgerschaftliches Engagement für Kinder und Jugendlliche
  • Entwicklung bzw. Umsetzung sozialer Projekte für sozial benachteiligte Kids
  • vernetzende Zusammenarbeit mit „Gleichgesinnten“ (Personen, Institutionen, Unternehmen)

Wesentliche Ziele von „ghettokids -Soziale Projekte e.V.“

„Aufgabe des Vereins ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen – besonders in sozialen Brennpunkten – im kreativen, musischen, sprachlichen, sportlichen, schulischen, sozialen und interkulkturellen Bereich und die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement. Alle Projekte des Vereins orientieren sich an folgenden übergeordneten Zielsetzungen: Gewaltfreiheit, demokratische Weretorientierung, interkulturelle Verständigung (z.B. Akzeptanz, Toleranz) und bürgerschaftlichem Engagement.“

1. Motto des Vereins: „So oft wie möglich weg von der Straße“
2. Motto des Vereins: „In die Welt hinaus – aus dem Hasenbergl raus“

Zielgruppe

Sozial benachteiligte Kinder, die aufgrund ihrer erschwerten Lebensbedingungen zu frustrierten „No-Future-Kids“ heranwachsen, stellen für die gesellschaftliche Eingliederung meist ein ernst zu nehmendes Problem dar. Ihr Leben wird nicht selten von dem Motto „Die Gesellschaft braucht mich nicht, dann brauche ich sie auch nicht!“ bestimmt.

Human Help Network e.V.

Posted in Ordensaktivitäten, soziale Projekte on November 19, 2009 by Schattenkrieger

Wir unterstützen Human Help Network e.V.!

Wir sind Fördermitglied des Human Help Network e.V. und möchten Ihnen hier einmal das Human Help Network vorstellen:

Aktiv für Kinderrechte – weltweit.

Die Hilfsorganisation HUMAN HELP NETWORK e.V. (HHN) wurde 1990 gegründet. Wir wollen dazu beitragen, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen und die Lebenschancen junger Menschen aus ärmsten Schichten weltweit zu verbessern.

Der Schlüssel hierzu ist der Zugang zu qualifizierter Bildung und Ausbildung. Dabei lassen wir uns von einem ganzheitlichen Verständnis von Erziehung und Bildung leiten. Es geht darum, die körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten von Mädchen und Jungen zu fördern und zur Entfaltung zu bringen, damit sie ihr Leben selbstständig, eigenverantwortlich und in sozialer Verantwortung gestalten können.

Wir kämpfen für Kinderrechte in Ruanda und Burundi; wir helfen Strassenkindern in Indien, kümmern uns um Kinderhaushalte in Angola, betreuen Hilfsprojekte in Kambodscha und vermitteln Patenschaften. Heute hat HHN über 860 Mitglieder, einige Tausend Spender und erfährt großartige Unterstützung durch Aktion Tagwerk .